Hochwasserkatastrophe in Ostdeutschland: Schnelle Hilfe vor Ort

10.08.2010 | Köln
Dauer- und Starkregen können Flüsse innerhalb kürzester Zeit über die Ufer treten lassen - wie jetzt auch auf besonders dramatische Weise in Polen: Das Hochwasser der Neiße und anderer Flüsse hat auch ganze Orte in Ostdeutschland überschwemmt. Die Wasserwogen bewegten sich dabei so schnell voran, dass kaum Zeit für Sicherheitsmaßnahmen blieb.

Bei Elementarschäden wie beispielsweise durch Hochwasser sind die Versicherungen die ersten Ansprechpartner für ihre Kunden. "Hauseigentümer, aber auch Mieter sollten sich im Schadenfall trotz Aufregung und Sorge zügig an ihre Versicherung wenden", rät Dr. Harald Neugebauer, Leiter des Kompetenzcenters Schaden bei der Gothaer. Sie sollten Schäden außerdem auf jeden Fall dokumentieren - am besten mit aussagekräftigen Fotos - vor allem dann, wenn Hausrat entsorgt werden muss.

"Unsere Kundenbetreuer stehen den Versicherungsnehmern selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite, und auch unsere Schadenregulierer sind bereits vor Ort. Außerdem sind wir telefonisch rund um die Uhr erreichbar", so Dr. Harald Neugebauer. "Wir können das Erlebte und die persönlichen Belastungen nicht ungeschehen machen, aber wir tun alles, um unseren Kunden schnell zu helfen."

Oft kündigen sich Elementarereignisse an

In der Regel werden Hauseigentümer und Mieter vorab vor Elementarereignissen wie Hochwassergefahren gewarnt und können ihr Hab und Gut schützen. Bei einer drohenden Überschwemmung können sie dann beispielsweise ihren Hausrat noch aus der Gefahrenzone bringen und Sicherheitsvorkehrungen für das Haus oder die Wohnung treffen. Damit die Existenz durch Elementarereignisse nicht bedroht wird, ist in jedem Fall ein umfassender Versicherungsschutz wichtig. Für Hauseigentümer kommt eine Gebäudeversicherung mit Elementardeckung in Frage, sowohl für Hauseigentümer als auch für Mieter ist außerdem eine Hausratversicherung mit Einschluss der Elementardeckung sinnvoll.

Tipps für Sicherheitsmaßnahmen

Sicherheitsmaßnahmen für Hauseigentümer und Mieter bei bevorstehendem Hochwasser können etwa sein:

Unter Erdgleiche liegende Gebäudeöffnungen (Kelleraußentreppen) sichern und Türen, Fenster sowie Abflussöffnungen abdichten Hausratgegenstände aus gefährdeten Räumen ausräumen oder hochstellen Elektrische Geräte und Heizungen in gefährdeten Räumen sichern und abschalten (Stromschlaggefahr bereits bei Kondenswasser) Kellerräume stromlos schalten

Hausentwässerungsanlagen auf Funktion prüfen und Rückstauklappen im Keller bei Gefahr schließen Fahrzeuge rechtzeitig aus der Gefahrenzone bringen

Die frühzeitige Kenntnis einer drohenden Überschwemmung durch heftige Unwetter kann einem Hausbesitzer den Zeitvorsprung geben, um Schäden zu minimieren oder ganz abzuwenden. Um bei drohendem Hochwasser das Gefährdungspotenzial in der Region besser beurteilen zu können, sollten sich betroffene Anwohner daher immer auch über die regionalen Radiosender oder Videotexttafeln auf dem Laufenden halten. Über die optimalen Schutzmaßnahmen können sich Mieter und Hausbesitzer bei ihrer Gemeinde informieren.

Quelle: Pressemeldung Gothaer Versicherungsbank VVaG

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