Bohrmaschinen und Fräsmaschinen – die verschiedenen Einsatzgebiete

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Bei der Ausstattung der eigenen Werkstatt stellt sich natürlich die Frage, welche Geräte gebraucht werden und ob die Bohrmaschinen und Fräsmaschinen hier auch dazugehören. Tatsächlich sind die Einsatzgebiete vielseitig.
Die Bohrmaschinen als Klassiker für Handwerker

Einige Werkzeugmaschinen dürfen auch bei einem Heimwerker einfach nicht fehlen und dazu gehört die Bohrmaschine. Es gibt so viele Bereiche, in denen das Bohren eine wichtige Rolle spielt. Interessant zu wissen ist es erst einmal, dass es verschiedene Arten von Bohrmaschinen gibt. Der Tiefbohrer kommt auf dem Bau zum Einsatz und wird in der heimischen Werkstatt nicht benötigt. Interessanter dürften die drei folgenden Varianten sein:

Der Betonbohrer

Gerade dann, wenn man in einem Haus oder einer Wohnung wohnt, wo die Wände aus Beton sind, ist es wichtig, den passenden Bohrer zur Hand zu haben. Er braucht besonders viel Kraft, denn die Wände sind stabil und haltbar. Unterschieden wird dabei zwischen dem Schwerbeton und dem Leichtbeton. Der Griff zum Schlagwerk sollte immer nur dann erfolgen, wenn eine Bohrung anders nicht möglich ist und der erste Kontakt mit der Wand keinen Erfolg hat.
Der Holzbohrer Ein Werkstück aus Holz will natürlich auch richtig behandelt werden und an dieser Stelle kommt der Holzbohrer ins Spiel, der speziell für dieses Material entwickelt wurde.

Gerade dann, wenn man in einem Haus oder einer Wohnung wohnt, wo die Wände aus Beton sind, ist es wichtig, den passenden Bohrer zur Hand zu haben. (#01)

Gerade dann, wenn man in einem Haus oder einer Wohnung wohnt, wo die Wände aus Beton sind, ist es wichtig, den passenden Bohrer zur Hand zu haben. (#01)

Der Metallbohrer

Schließlich gibt es auch noch den Metallbohrer, der über eine Hartmetallschneide verfügt und somit auch das Metall durchbohren kann.

Die Bohrmaschinen kommen also vielseitig zum Einsatz und bieten daher auch eine optimale Grundlage zum Heimwerken.
Fräsmaschinen als Ergänzung in der Werkstatt

Ein wenig komplexer noch ist die Fräsmaschine. Bei diesen Maschinen wird das Werkstück selbst in den Tisch eingespannt und kann so optimal bearbeitet werden. Das Fräsen ist bei dem direkten Kontakt mit dem Werkstück eine Herausforderung für die Muskelkraft, daher sollte hier erst einmal in Ruhe geübt werden. Zudem ist zu bedenken, dass es verschiedene Arten von Fräsen gibt, die eingesetzt werden können.

Unterschiede gibt es bereits bei der Laufrichtung, die als Gegenlauf oder als Gleichlauf angeboten werden. Im Angebot sind sowohl Handfräsen als auch CNC-Fräsen oder mechanische Fräsen. Die Möglichkeit, mit den Fräsmaschinen die Werkstoffe nach den eigenen Vorstellungen zu formen, ist natürlich besonders beeindruckend.

 

 Die Maschinen gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen, sodass sich hier auch Varianten für den Heimwerker finden lassen. (#02)

Die Maschinen gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen, sodass sich hier auch Varianten für den Heimwerker finden lassen. (#02)

Bohrmaschine und Fräse vereint

Wer sich darüber bewusst ist, dass er beide Maschinen in seiner Werkstatt braucht, der hat auch die Möglichkeit, eine Maschine zu kaufen, in der Bohrer und Fräser miteinander vereint sind. Die Maschinen gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen, sodass sich hier auch Varianten für den Heimwerker finden lassen. Durch die optimal ausgebaute Technik können sie die Arbeit an einem Werkstück deutlich erleichtern und dafür sorgen, dass diese noch schneller durchgeführt werden kann. Präzises Arbeiten ist so ebenfalls möglich.

Der Vergleich der einzelnen Bohr- und Fräsmaschinen ist zu empfehlen, denn diese unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern auch bei der Ausstattung. Sehr gut sind Modelle, die über eine vibrationsfreie Bauweise verfügen, da sich diese besser führen lassen. Gerade für die eigene Werkstatt sollte die Maschine zudem sehr kompakt gearbeitet sein.


Bildnachweis:© Fotolia- Titelbild: Hoda Bogdan-#01: guerrieroale -#02: JackF



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About Author

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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