Gartenmöbel von Aldi, Lidl & Co.: Erfahrungen & Tipps

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Ob Gartenmöbel vom Discounter besser oder schlechter sind als solche aus dem Baumarkt oder dem Möbelhaus, kann man nicht pauschal mit Ja oder Nein beantworten. Um zu einem Urteil zu kommen, müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Zu diesen zählen natürlich der Preis und die Qualität. Aber auch leichter oder schwerer Aufbau sowie die Langlebigkeit sind wichtige Punkte, die man beachten sollte, wenn man neue Gartenmöbel kaufen möchte.

Jedes Jahr zu Beginn der Gartensaison bieten Aldi, Lidl und auch andere Discountmärkte Gartenmöbel in allen Preisklassen und Qualitäten an. Ob man damit ein Schnäppchen macht ist nicht allein am Preis erkennbar. Es gibt genug Beispiele in denen sich zeigt das teure Gartenmöbel aus namhaften Möbelhäusern oder Baumärkten schlecht verarbeitet sind. Man kann aber auch beim Discounter in Sachen Qualität Pech haben und umgekehrt.

Gartenmöbel von Aldi, Lidl und Co. – Worauf sollte man achten?

Grundsätzlich gilt hier, wie überall im Leben, man bekommt, was man bezahlt. Eine gute Möglichkeit, sich zur Qualität von diversen Gartenmöbeln zu informieren, bietet das Internet. Die Stiftung Warentest aber auch viele andere Webseiten bieten ausführliche Produktests an. Hierbei muss man allerdings ein bisschen aufpassen, denn auch viele Hersteller schreiben im Internet über ihre Produkte. Solche Beiträge sind meist auf Frage-Antwort-Seiten oder auch in Webforen zu finden. Erkennen kann man solche Beiträge daran, dass das Produkt über den grünen Klee gelobt wird und auch daran, dass viele Informationen über den Hersteller gegeben werden, die einen als Kunden meist weniger interessieren.

Es kann auch nicht schaden, sich die Gartenmöbel im aufgebauten Zustand anzuschauen. Hier sollte man besonders darauf achten ob es an Kanten noch Grate aus dem Produktionsprozess gibt. Ebenso darauf ob die Gartenmöbel stabil sind. Es gibt Gartenmöbel, deren maximale Belastungsfähigkeit bei 90 Kilogramm liegt. Über diesen Bereich ist man schnell hinaus. Leider findet man diese Angaben höchst selten auf der Verpackung der Gartenmöbel, sondern muss diese beim Hersteller erfragen.

Auch in Sachen Optik gibt es manchmal Mogelpackungen. Die Katalogfotos unterscheiden sich manchmal drastisch von den tatsächlichen Gegebenheiten. Wer handwerklich wenig begabt ist, sollte sich möglichst Gartenmöbel kaufen, die man nicht mehr zusammen bauen muss oder die man auf einfache Weise zusammenstecken kann. Es gibt bei Aldi, Lidl und anderen Discountern Gartenmöbel, bei denen einem nach dem Öffnen der Packung ein Berg Einzelteile vor die Füße fällt. Es kommt auch immer wieder vor, dass bei solchen Bausätzen Teile fehlen. Anstatt sich gemütlich in die Sonne zu setzen, steht nun ein nochmaliger Weg zum Händler an.

Bei der Verarbeitungsqualität sollte man zum Beispiel auch noch darauf achten, ob die Schrauben oder andere Metallteile aus korrosionsbeständigem Material gefertigt sind. Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn die Gartenmöbel nach dem ersten Regen anfangen zu rosten. Auch die Langlebigkeit ist ein wichtiger Punkt. Gartenmöbel aus Holz oder Metall halten naturgemäß länger als solche aus Plastik. Allerdings muss man sich auch hier genau anschauen was man kauft. Also bei Gartenmöbeln aus Holz die Holzart und auch die Stärke des verwendeten Materials. Gut sind in diesem Fall immer Harthölzer. Im Idealfall einheimische Hölzer, die einer Behandlung unterzogen wurden, die sie genau so widerstandsfähig machen wie Tropenhölzer.


Bildnachweis: ©sxc.hu – Krappweis



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Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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