7 Maßnahmen für ein besseres Wohnklima im Sommer

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Gemütlichkeit kommt nicht von alleine. Es gibt Maßnahmen wie diese, mit denen man seine Wohnung angenehmer gestalten kann. Doch spätestens im Sommer bringt die schönste Dekoration und die beste Anordnung der Möbel nichts, wenn die Sonne das Haus aufheizt und Raumtemperatur erhöht. Heimwerker müssen dann überlegen, wie sie ein angenehmes, kühles Wohnklima erzeugen. Tipps und Anregungen gibt es im Anschluss.

Sobald die Temperaturen im Sommer über die 30-Grad-Marke klettern, möchte man sich in seinem Haus abkühlen. Häufig kommt es nicht zur wohlverdienten Entspannung. Die Hitze hat das Haus stundenlang aufgewärmt und in den Innenräumen herrscht stickige Luft. Äußerst unangenehm für alle Bewohner, insbesondere nachts, wenn man sich ausruhen möchte. Das Problem wird in Großstädten verstärkt, denn durch die dichte Bebauung und geringen Grünflächen können die Gebäude kaum noch abkühlen. Klimageräte sorgen durchaus für Abkühlung, jedoch verbrauchen sie auch Energie.

Warum ein gesundes Wohnklima wichtig ist

Stickige, überhitzte Raumluft ist ein verbreitetes Phänomen in vielen Wohnungen. Glücklicherweise erkennen immer mehr Personen, wie wichtig eine gute Raumluft für ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit ist. Menschen halten sich überwiegend in Innenräumen auf und atmen dabei mehrere Kilogramm Luft ein. Das österreichische Lebensministerium bezeichnet Luft als unser wertvollstes Lebensmittel. Den Experten zufolge soll der Aufenthalt in schlecht belüfteten Räumen langfristig der Gesundheit schaden.

Zwei wichtige Faktoren bei der Ermittlung der Raumluftqualität sind die Lufttemperatur und -feuchtigkeit. Einem Ratgeber des Ministeriums zufolge sollte Letztere zwischen 40 und 60 Prozent betragen; eine angenehme Temperatur bewegt sich zwischen 19 und 22 Grad Celsius. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat etwas andere Daten zur Hand: Temperaturen zwischen 17 und 24 Grad sind angenehm und die Luftfeuchte kann 35 bis 75 Prozent betragen.

Gerade die Sommermonate verursachen große Probleme in vielen Ländern der Erde. Aufgrund der Hitze möchte man am liebsten das Fenster gar nicht mehr öffnen. Diese Überlegung ist tagsüber klug, aber nur dann, wenn man morgens gelüftet hat. (#01)

Gerade die Sommermonate verursachen große Probleme in vielen Ländern der Erde. Aufgrund der Hitze möchte man am liebsten das Fenster gar nicht mehr öffnen. Diese Überlegung ist tagsüber klug, aber nur dann, wenn man morgens gelüftet hat. (#01)

Zu wenig Sauerstoff in verbrauchter Luft

Gerade die Sommermonate verursachen große Probleme in vielen Ländern der Erde. Aufgrund der Hitze möchte man am liebsten das Fenster gar nicht mehr öffnen. Diese Überlegung ist tagsüber klug, aber nur dann, wenn man morgens gelüftet hat. Denn im Laufe des Tages wird der Sauerstoffanteil der Atemluft immer geringer – zu diesem Zeitpunkt wird die Luft als stickig empfunden. Die Folge: Müdigkeit und ein spürbarer Leistungsabfall. Darunter leiden insbesondere Freelancer und alle anderen Menschen, die von zu Hause aus arbeiten.
Mit den nachfolgenden Tipps lassen sie die Hitze nicht ins Haus und sorgen für ein angenehmes Wohnklima.

1. Die Hitze nicht ins Haus lassen

Wenn draußen sommerliche Temperaturen herrschen, sollte man die Hitze gar nicht erst ins Haus lassen. Leichter gesagt als getan, denn wie gesagt: In Großstädten ist heiße Luft in Wohnräumen praktisch vorprogrammiert.
Dennoch kann man mit simplen Maßnahmen dafür sorgen, dass die Sonne das Haus nicht so stark aufheizt. Die Experten von MassJalousien wissen: Innenjalousien sind hier die richtige Wahl. Viele Innenjalousien lassen sich per Klemmträgermontage ohne Bohrungen montieren und eignen sich somit auch für Mietwohnungen. Denn in diesen fehlt oftmals ein Rollo oder eine Jalousie – und simple Vorhänge können das Sonnenlicht nicht effektiv reflektieren.Besitzer einer Immobilie sind bei der Wahl der Innenjalousien etwas flexibler. Sie müssen nämlich nicht unbedingt auf die Montage achten.

Folgende Möglichkeiten haben sie:

  • Montage in Glasfalz
  • Wandmontage
  • Deckenmontage
  • Fensterflügelmontage

Auch optisch machen Innenjalousien einiges her. Ihr modernes Design kann der Raumgestaltung angepasst werden, sodass sie die Optik ergänzen.

Video:ZIMMER / WOHNUNG KÜHLEN [TIPPS]

2. Sonnenschutz außen anbringen

Innenjalousien sind insbesondere in den ersten Etagen eine praktische Möglichkeit, Hitze fernzuhalten. Im Grundgeschoss sollte man zusätzlich aber auch einen Sonnenschutz außen anbringen, wenn das möglich ist. Beliebte Schattenspender sind Markisen und Sonnenschirme. Sie halten nicht nur die Sonne von Ihrem Haus fern, sondern spenden auch Schatten, damit Sie Ihre Freizeit ungestört im Garten oder auf der Terrasse verbringen können.

3. Nachts & morgens lüften

Jalousien halten die Sonne davon ab, das Haus über die Fenster unnötig aufzuheizen. Viele Menschen machen aber den Fehler, ihr Haus zu spät zu lüften. Im Sommer gilt: Früh aufstehen und bis spätestens acht Uhr das Haus lüften. Einige Tipps zum Lüften hat das Umweltbundesamt hier zusammengefasst. Wenn Sie korrekt lüften, können Sie vermeiden, dass die Hitze in Ihr Haus eindringt. Ist diese nämlich erst mal in der Wohnung, lässt sich die Temperatur kaum noch absenken. Ein praktischer Nebeneffekt beim korrekten Lüften: Es entsteht kein Schimmel im Haus.

Tipp: Lassen Sie die Fenster in einigen Räumen über Nacht gekippt. Wer sich nicht erkälten möchte, der schließt einfach seine Schlafzimmertür.

4. Wärmequellen im Haus eliminieren

Nicht nur die Hitze draußen heizt Wohnungen im Sommer auf. In den letzten Jahren haben wir Wärmequellen in unsere Häuser gebracht, ohne es wirklich mitzubekommen.

Einige klassische Vertreter:

  • Computer & Tablets
  • Fernseher
  • Spielekonsolen
  • HiFi-Systeme
  • Glühbirnen

Im Laufe des Tages erzeugen sie viel Hitze. Glücklicherweise lässt sich das Problem leicht lösen: Geräte abschalten, die man nicht benötigt; Glühbirnen sollte man durch energiesparende, kühle LEDs austauschen.

Video:Besseres Wohnklima mit Zimmerpflanzen

5. Pflanzen im Haus verteilen

Klimageräte werden in vielen Wohnungen installiert, um die Raumtemperatur abzukühlen. Doch die Geräte verbrauchen viel Strom und sind alles andere als umweltschonend. Auch Kaltvernebler sind nicht empfehlenswert, da sie die Raumtemperatur nicht absenken. Zur Luftbefeuchtung sollte man lieber Pflanzen nutzen. Sie sind eine natürliche Alternative, die vergleichsweise wenig kosten und keinen negativen Einfluss auf die Umwelt haben. Zu empfehlen sind insbesondere die beiden Sorten Zyperngras und Papyrus.
Hinweis: Wer dennoch auf Klimageräte nicht verzichten möchte, sollte diese zumindest korrekt einstellen. Die Temperaturdifferenz zwischen den Innenräumen und der Außenluft darf maximal sechs Grad betragen; ansonsten sind Erkältungen vorprogrammiert.

6. Fliesen statt Parkett

Zugegeben, Parkett sieht gut aus und hat ein besonderes Flair. Doch nicht umsonst verlegen die Bewohner südlicher Länder Fliesen in ihrem Haus. Das Material hält kühl und ist für die Füße im Sommer äußerst angenehm. Natürlich wäre der kühlende Effekt im Winter alles andere als praktisch. Deshalb sollte man unter den Fliesen eine Fußbodenheizung anbringen – diese wiederum sorgt im Winter für eine angenehme Atmosphäre.

Das Pendant zur als ungesund empfundenen Klimaanlage ist die sogenannte Lüftungsanlage. Diese kommt in Passivhäusern standardmäßig zum Einsatz und kümmert sich um einen kontinuierlichen, natürlichen Austausch der Luft. Zugegeben, solche Anlagen sind eine teure Anschaffung, jedoch muss man sich nach der Installation nie wieder Gedanken um das Lüften machen. (#02)

Das Pendant zur als ungesund empfundenen Klimaanlage ist die sogenannte Lüftungsanlage. Diese kommt in Passivhäusern standardmäßig zum Einsatz und kümmert sich um einen kontinuierlichen, natürlichen Austausch der Luft. Zugegeben, solche Anlagen sind eine teure Anschaffung, jedoch muss man sich nach der Installation nie wieder Gedanken um das Lüften machen. (#02)

7. Das Haus dämmen

Die Dämmung von Immobilien ist längst in aller Munde. Es wird immer wieder angenommen, dass sie dazu da ist, um im Winter Wärme nicht nach außen zu lassen. Das ist nicht ganz korrekt, denn es heißt nicht umsonst energetische Dämmung – und diese hat auch im Sommer eine Rolle. Ein von außen gedämmtes Haus verhindert die Aufwärmung der Wände. Natürlich ist die Dämmung der Immobilie eine kostspielige Angelegenheit. Aber: Je früher man sein Haus dämmt, desto eher profitiert man von dem niedrigeren Energieverbrauch.

8. Eine Lüftungsanlage nachrüsten

Das Pendant zur als ungesund empfundenen Klimaanlage ist die sogenannte Lüftungsanlage. Diese kommt in Passivhäusern standardmäßig zum Einsatz und kümmert sich um einen kontinuierlichen, natürlichen Austausch der Luft. Zugegeben, solche Anlagen sind eine teure Anschaffung, jedoch muss man sich nach der Installation nie wieder Gedanken um das Lüften machen.

9. Schlechte Gerüche im Haus eliminieren

Nicht immer ist nur die Sommerhitze für ein schlechtes Wohnklima verantwortlich. In fast jedem Haus gibt es Geruchsquellen, die die Raumluft belasten können: Aschenbecher, noch nicht abgespültes Geschirr – sie alle sollte man sofort eliminieren. Zwar haben sie keine gesundheitlichen Auswirkungen, jedoch beeinflussen sie den Wohnkomfort auf eine negative Weise.

Video:Schimmel am Fenster – Schimmelpilz entfernen

10. Versteckten Schimmel finden und entfernen

In einigen Wohnungen breitet sich Schimmel unbemerkt aus, weil jahrelang falsch gelüftet wurde. Der Studie Wohnen und Leben 2012 vom Marktforschungsinstitut innofact zufolge wohnt rund jeder sechste Deutsche in einer mit Schimmel belasteten Wohnung. Besonders betroffen sind Schätzungen des Verbandes privater Bauherren zufolge neue Gebäude: Jedes Zweite soll mit Schimmelsporen befallen sein. Lassen Sie den Schimmel von einem Fachmann entfernen.


BIldachweis:©Shutterstock-Titelbild:Gyorgy Barna  -#01: Monkey Business Images  -#02: Andrey_Popov   _



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Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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