Rostschutz für Hallenbad und Hoftor: Die Verzinkerei hilft

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Das Verzinken von Metallen bietet in vielen Anwendungsbereichen gegenüber nichtrostenden Metallen deutliche Vorteile. Die Ursache liegt darin begründet, dass bei den als nichtrostend deklarierten Metallen durchaus Rostbefall vorkommen kann. Dieser ist meist mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen und tritt in Form von Spannungsrisskorrosion oder Lochkorrosion auf.

Dies kann sich nachteilig auswirken, wenn tragende Konstruktionsteile betroffen sind. Im schlimmsten Fall wäre das Versagen ganzer Konstruktionen die Folge. In alten Hallenbädern wurde diesem Umstand sehr oft nicht Rechnung getragen. Mit der Folge, dass nach einigen Jahren erhebliche Umbaukosten auf den Betreiber zukommen.

Verzinken in Schwimmbädern?

In einem Hallenbad wirken viele Faktoren auf die Baustoffe ein. Eine wichtige Rolle spielen Luftfeuchtigkeit, Salzgehalt der Luft, Temperatur, der Chlorgehalt des Wassers und eine eventuelle Kondenswasser-Bildung, beispielsweise an Wärmebrücken.

Während reine Stahlkonstruktionen, auch die als nichtrostend ausgewiesenen, die oben beschriebenen Nachteile aufweisen, so kann man dies bei verzinkten und unlegierten Stählen ausschließen. Die Ursache liegt darin begründet, dass bei verzinkten Metallen keine Korrosion wie bei Stahl einsetzt, sondern dass sich ein Abtrag durch korrosive Einflüsse auf die gesamte Oberfläche des Konstruktionsteils ergibt.

In der Praxis geht man von einem Mikrometer Materialabtrag pro Jahr aus. Da die meisten Verzinkungen eine Stärke von 85 Mikrometer aufweisen, ist eine Korrosionsbeständigkeit für viele Jahre gegeben. Auch in weniger sensiblen Bereichen hat eine Verzinkung ihre Berechtigung, besonders bei Teilen, die permanent der Witterung ausgesetzt sind.

Als Beispiel ist das Hoftor. Sonne, Temperaturschwankungen und Nässe oder Feuchtigkeit setzen dem Material im Laufe der Zeit sehr zu. Dies äußert sich im optischen Erscheinungsbild, kann aber auch das Material so schwächen, dass viel früher Ersatz beschafft werden muss. Weitere Informationen findet man hier: www.allgemeinebauzeitung.de.

In einer Verzinkerei kommen meist zwei Verfahren für das Verzinken zum Einsatz. Beim Feuerverzinken wird das zu behandelnde Metall in durch Erwärmung verflüssigtes Zink eingetaucht. Außerdem wird zwischen Stückverzinkung und dem Bandverzinken unterschieden. Stückverzinkte Werkstücke haben eine dickere Zinkschicht und somit eine Lebensdauer von mindestens 50 Jahren, wie auch hier beschrieben: http://www.rudolf-mueller.de/phorum5/read.php?9,5539 .

Die zweite Methode ist das galvanisch Verzinken. In den Verzinkereien kommt das Werkstück als Kathode in ein Zinkelektrolyth. Als Anode fungiert ein reines Stück Zinn. Die Stärke der aufgebrachten Verzinkung richtet sich nach Dauer und Stärke der Stromanlegung.

Was kostet verzinken?

Die Kosten für das Verzinken sind von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Am Besten man erkundigt sich bei einer Verzinkerei vor Ort nach dem Preis für das Verzinken.


Bildnachweis: © morguefile.com – veggiegretz



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Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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