Sparsame Beleuchtung: Hilfreiche Tipps zum Energiesparen

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Die Beleuchtung hat einen großen Einfluss auf den Stromverbrauch eines Haushalts. Doch gibt es viele Möglichkeiten, um Energie zu sparen. Die folgenden Stromspartipps für die Beleuchtung helfen Ihnen dabei.

Die Beleuchtung: Ein wichtiger Faktor für den Stromverbrauch

Elektrisches Licht ist für einen hohen Wohnkomfort unverzichtbar. Auf diese Weise wird es erst möglich, auch nach Einbruch der Dunkelheit, früh morgens oder auch mitten in der Nacht das komplette Haus ohne Einschränkungen zu nutzen. So vorteilhaft und unverzichtbar die elektrische Beleuchtung auch sein mag – wenn die Stromrechnung eintrifft, wünschen sich sicherlich viele Menschen eine andere Alternative. Die Kosten, die für eine gute Beleuchtung entstehen, können recht hoch sein.

Allerdings muss das nicht so sein. Gerade die Beleuchtung bietet unzählige Möglichkeiten, um den Stromverbrauch erheblich zu reduzieren – ohne dass dabei Einbußen beim Wohnkomfort entstehen. Die Grundlagen hierfür sind effiziente Leuchtmittel, eine sinnvolle Hausinstallation und ein bewusster Umgang mit dem Licht. Wer diese drei Aspekte berücksichtigt, wird bei der nächsten Stromrechnung einen deutlichen Rückgang verzeichnen. Im Folgenden sind zehn Tipps zusammengestellt, die dabei helfen, Strom bei der Beleuchtung zu sparen.

Wenn das Tageslicht die Räume erhellt, ist überhaupt kein elektrisches Licht notwendig. (#01)

Wenn das Tageslicht die Räume erhellt, ist überhaupt kein elektrisches Licht notwendig. (#01)

1. Tageslicht so gut wie möglich nutzen

Wenn das Tageslicht die Räume erhellt, ist überhaupt kein elektrisches Licht notwendig. Daher fallen auch keinerlei Stromkosten an. Daher ist es wichtig, das Tageslicht so gut wie möglich auszunutzen. Das sollte bereits beim Hausbau oder bei späteren Renovierungen berücksichtigt werden: Große Fenster reduzieren die Ausgaben für das elektrische Licht. Doch auch später gibt es noch einige Details zu beachten.

Beispielsweise ist es wichtig, Jalousien oder schwere Vorhänge vollständig zu öffnen, sodass der Raum gut erhellt wird. Nicht selten kommt es vor, dass die Bewohner die Verdunklungsvorrichtung aus Bequemlichkeit den ganzen Tag über halb geöffnet lassen. Das kann die Stromkosten jedoch deutlich steigern.

Mit der Glühlampe begann die Geschichte der elektrischen Beleuchtung. Mehr als ein Jahrhundert lang kam diese Leuchtmittel in Haushalten auf der ganzen Welt zum Einsatz. (#02)

Mit der Glühlampe begann die Geschichte der elektrischen Beleuchtung. Mehr als ein Jahrhundert lang kam diese Leuchtmittel in Haushalten auf der ganzen Welt zum Einsatz. (#02)

2. Alle Leuchtmittel überprüfen und durch sparsame Alternativen ersetzen

Mit der Glühlampe begann die Geschichte der elektrischen Beleuchtung. Mehr als ein Jahrhundert lang kam diese Leuchtmittel in Haushalten auf der ganzen Welt zum Einsatz. Allerdings überführt es nur einen sehr geringen Teil der elektrischen Energie in Licht. Der weitaus größere Anteil wird in Wärme umgewandelt. Das ist gut zu spüren, wenn Sie einmal Ihre Hände während des Betriebs in die Nähe einer herkömmlichen Glühlampe halten. Dabei wird die hohe Wärmeentwicklung sofort spürbar. Wenn Sie das Glas berühren, kann es zu starken Verbrennungen kommen. Da die Wärme hierbei jedoch nicht benötigt wird, geht der Großteil der Energie verloren.

Der Energieverlust ist dabei so groß, dass dieses Leuchtmittel aus Umweltschutzgründen in der EU mittlerweile nicht mehr verkauft werden darf. In einigen Haushalten sind diese Energiefresser jedoch nach wie vor anzutreffen. Um die Stromkosten zu reduzieren, ist es daher wichtig, alle Lampen im Haus zu überprüfen. Sollte sich darin noch eine Glühlampe befinden, ist es ratsam, diese auszutauschen. Dabei können Sie sogar noch einige Schritte weitergehen. Neben Glühlampen gibt es bereits seit langer Zeit Halogenlampen.

Diese haben ein sehr ähnliches Funktionsprinzip. Durch ihre kompaktere Bauweise und durch die Verwendung eines speziellen Schutzgases sind sie jedoch etwas effizienter. Allerdings betragen die Einsparungen dabei nur rund 20 Prozent. Deutlich besser sind bereits Energiesparlampen. Diese sind nun schon seit mehreren Jahrzehnten verbreitet und zeichnen sich durch Einsparungen von bis zu 80 Prozent gegenüber Glühlampen aus.

Die beste Alternative stellt es jedoch dar, LED-Lampen zu verwenden. Diese überführen den größten Teil der Energie in Licht. Das ist gut daran zu erkennen, dass sie sich während des Betriebs kaum erhitzen. Sie ermöglichen Einsparungen bis zu 90 Prozent. Wenn Sie Wert auf einen besonders geringen Verbrauch legen, können Sie auch Halogen- und Energiesparlampen durch moderne LED-Lampen ersetzen. Bei beleuchtungdirekt.de entdecken Sie viele Leuchtmittel, die sich durch eine hervorragende Energieeffizienz auszeichnen und mit denen Sie viel Strom sparen können.

Helle Gegenstände reflektieren einen großen Teil des Lichts. Dunkle Farben sorgen jedoch dafür, dass es verschluckt wird. (#03)

Helle Gegenstände reflektieren einen großen Teil des Lichts. Dunkle Farben sorgen jedoch dafür, dass es verschluckt wird. (#03)

3. Helle Wände und Decken sorgen für mehr Licht

Helle Gegenstände reflektieren einen großen Teil des Lichts. Dunkle Farben sorgen jedoch dafür, dass es verschluckt wird. Das hat zur Folge, dass ein Raum mit dunklen Wänden und Decken deutlich stärker beleuchtet werden muss als ein hell eingerichtetes Zimmer, um eine vergleichbare Helligkeit zu erreichen. Das führt automatisch zu einem höheren Stromverbrauch. Um die Kosten, die die Beleuchtung aufwirft, so gering wie möglich zu halten, ist es daher sehr empfehlenswert, Wände und Decken in allen Räumen so hell wie möglich zu gestalten.

4. Licht abschalten: Lichtschalter sinnvoll anbringen

Beim Verlassen eines Raums ist es üblich, das Licht auszuschalten. Wenn sich hier niemand befindet, ist es nicht notwendig, ihn zu beleuchten. Daher reduzieren sich die Stromkosten stark, wenn alle Bewohner immer daran denken, das Licht auszuschalten. In vielen Wohnungen ist das jedoch nicht so einfach. Wenn die Lichtschalter an schwer erreichbaren Stellen angebracht sind, fällt es schwer, das Licht immer auszuschalten.

Insbesondere in Räumen mit mehreren Türen kommt es häufig vor, dass nicht an allen Zugängen ein Schalter angebracht ist. Das bringt einen Mehraufwand mit sich, der dazu führt, dass viele Menschen das Licht einfach angeschaltet lassen, wenn sie den Raum verlassen. Daher ist es bei der Planung der Wohnung wichtig, die Lichtschalter stets so anzubringen, dass sie eine einfache Nutzung ermöglichen.

Nicht immer ist ein starkes Licht notwendig. Beim Fernsehschauen oder bei einem gemütlichen Spieleabend kann ein allzu helles Licht sogar störend wirken.

Nicht immer ist ein starkes Licht notwendig. Beim Fernsehschauen oder bei einem gemütlichen Spieleabend kann ein allzu helles Licht sogar störend wirken.(#04)

5. Dimmer: Lichtstärke anpassen und Stromverbrauch reduzieren

Nicht immer ist ein starkes Licht notwendig. Beim Fernsehschauen oder bei einem gemütlichen Spieleabend kann ein allzu helles Licht sogar störend wirken. Allerdings ist es auch nicht erwünscht, das Licht vollständig auszuschalten. Doch auch hierfür gibt es eine einfache Lösung: Dimmer. Mit diesem Hilfsmittel können Sie die Lichtstärke immer an die Bedürfnisse anpassen. Wenn Sie die Lampe dimmen, sparen Sie außerdem Strom.

6. Saubere Lampen für ein helles Licht

Sowohl auf dem Lampenschirm als auch direkt auf den Leuchtmitteln kann sich im Laufe der Zeit Staub absetzen. Das reduziert die Lichtdurchlässigkeit erheblich und führt daher zu einer schwächeren Beleuchtung. Viele Menschen schalten daher zusätzliche Lichtquellen an, die jedoch den Stromverbrauch erhöhen. Besser ist es, die Lampen regelmäßig zu putzen, um dafür zu sorgen, dass sie mehr Licht aussenden.

Bewegungsmelder steigern den Nutzungskomfort und sorgen dafür, dass das Licht nur dann angeschaltet wird, wenn es wirklich notwendig ist.

Bewegungsmelder steigern den Nutzungskomfort und sorgen dafür, dass das Licht nur dann angeschaltet wird, wenn es wirklich notwendig ist. (#05)

7. Bewegungsmelder helfen, Strom zu sparen

Bewegungsmelder steigern den Nutzungskomfort und sorgen dafür, dass das Licht nur dann angeschaltet wird, wenn es wirklich notwendig ist. Daher helfen sie auch dabei, Strom zu sparen. Insbesondere in Räumen wie dem Treppenhaus, im Eingangsbereich oder in der Garage kann ein Bewegungsmelder hilfreich sein. Im Außenbereich zählt er bereits seit Langem zum Standard. Auch in Räumen, in denen der Lichtschalter nur schwer zugänglich ist, kann er eine sinnvolle Lösung darstellen.

8. Solarleuchten für den Außenbereich

Eine Beleuchtung der Zugangswege und des Gartens erhöht die Sicherheit und den Wohnkomfort. Damit dadurch keine zusätzlichen Stromkosten entstehen, ist es möglich, Solarleuchten zu verwenden. Diese sind mit einer kleinen Solarzelle ausgestattet, sodass sie die benötigte Energie selbst gewinnen. Das reduziert nicht nur den Energieverbrauch. Darüber hinaus müssen Sie auf diese Weise keine Kabel im Garten verlegen.

Eine Beleuchtung der Zugangswege und des Gartens erhöht die Sicherheit und den Wohnkomfort. (#06)

Eine Beleuchtung der Zugangswege und des Gartens erhöht die Sicherheit und den Wohnkomfort. (#06)

9. Mehrere kleine Lichtquellen verwenden

Ein weiterer Tipp, um Energie zu sparen, besteht darin, mehrere kleine Lichtquellen zu verwenden. Zwei Leuchtmittel in verschiedenen Bereichen des Raums leuchten diesen deutlich besser aus als eine zentrale Leuchte – selbst wenn diese doppelt so stark ist. Durch mehrere kleine Lampen können Sie daher den Energieverbrauch reduzieren. Außerdem sorgen mehrere kleine Lichtquellen für einen sehr gemütlichen Eindruck und für ein ansprechendes Erscheinungsbild. Daher eignet sich diese Form der Beleuchtung gerade für das Wohnzimmer – wo Sie sich in erster Linie zum Entspannen aufhalten – sehr gut.

10. Licht nur dort anschalten, wo es zum Wohlfühlen wichtig ist

Viele Menschen haben die Angewohnheit, nach Einbruch der Dämmerung das Licht im ganzen Haus einzuschalten. Das sorgt jedoch für einen sehr hohen Stromverbrauch. Daher ist es wichtig, sich zu überlegen, wo das Licht tatsächlich notwendig ist, um sich wohlzufühlen. Schalten Sie es nur dort ein, wo es Ihnen wirklich einen Nutzen bringt. In allen übrigen Bereichen können Sie es verwenden, wenn Sie sich dort aufhalten. Eine bewusste Steuerung des Lichts ist es ausgesprochen wichtiger Faktor, um den Energieverbrauch für die Beleuchtung so gering wie möglich zu halten.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: karamysh  -#01: Svet_Feo -#02: JR-stock-#03: Santiago Cornejo-#04:  Oksana Kuzmina -#05:  David Rose-#06: Dmitry Kalinovsky

About Author

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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