Terrassengestaltung: Mit diesen Tipps gelingt die Wohlfühlterrasse

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Die Terrasse lockt als Platz, um sich draußen aufzuhalten oder gar die Mahlzeiten einzunehmen, sobald die Sonne im Frühling an Kraft gewinnt. Diese Tipps helfen bei der Gestaltung der Terrasse.

Planung der Terrasse: Erste Fragen klären

Am einfachsten ist es, die Terrasse neu anzulegen. Eine Umgestaltung birgt immer deutlich größere Schwierigkeiten, denn aus den Gegebenheiten lässt sich nicht immer etwas Neues zaubern.

Zuerst sollten Sie die Nutzung der Terrasse festlegen. Soll sie zum Treffen mit Freunden sein, wollen Sie hier mit der Familie essen oder soll sie auch Spielfläche für den Nachwuchs werden? Schauen Sie sich in Magazinen und Blogs um und informieren Sie sich zu tollen Möbeln für draußen oder finden Sie pflegeleichte Terrassendielen von Resysta und anderen Herstellern.

Fotos helfen ungemein, sich darüber klar zu werden, was einem selbst gefällt und was nicht. Planen Sie den Esstisch ein, den Outdoorsessel oder die Hollywoodschaukel und planen Sie die Größe der Terrasse entsprechend.

Wenn Sie die Terrasse neu anlegen, sollten Sie deren Ausrichtung Ihren persönlichen Vorlieben anpassen. Sicherlich müssen Sie dabei auch örtliche Gegebenheiten berücksichtigen und nicht auf jedem Grundstück ist jede Himmelsrichtung geeignet, um von der Terrasse aus dorthin zu sehen. (#01)

Wenn Sie die Terrasse neu anlegen, sollten Sie deren Ausrichtung Ihren persönlichen Vorlieben anpassen. Sicherlich müssen Sie dabei auch örtliche Gegebenheiten berücksichtigen und nicht auf jedem Grundstück ist jede Himmelsrichtung geeignet, um von der Terrasse aus dorthin zu sehen. (#01)

In welche Richtung wollen Sie schauen?

Wenn Sie die Terrasse neu anlegen, sollten Sie deren Ausrichtung Ihren persönlichen Vorlieben anpassen. Sicherlich müssen Sie dabei auch örtliche Gegebenheiten berücksichtigen und nicht auf jedem Grundstück ist jede Himmelsrichtung geeignet, um von der Terrasse aus dorthin zu sehen. Wer mag schon in Richtung des zänkischen Nachbarn schauen?

Gehen wir an dieser Stelle einmal davon aus, dass Sie in der Gestaltung frei sind:

  • Ausrichtung nach Süden
    Als Sonnenanbeter kommt für Sie keine andere Himmelsrichtung infrage, denn hier können Sie den ganzen Tag über ausreichend Sonne tanken.
  • Ausrichtung nach Westen
    Wenn Sie romantische Sonnenuntergänge lieben, ist die Westrichtung für Sie ideal. Außerdem können Sie bereits nachmittags dort sitzen und bekommen nicht mehr die volle Sonne ab.
  • Ausrichtung nach Osten
    In dieser Richtung sollte die Terrasse liegen, wenn Sie die ersten Sonnenstrahlen des Tages genießen wollen. Hier ist es auch im Sommer oft kühler, weil Sie die heiße Mittagssonne nicht mehr abbekommen.
  • Ausrichtung nach Norden
    Zugegeben, diese Ausrichtung mag nicht gerade ideal sein. Doch manchmal lassen die örtlichen Gegebenheiten keine andere Möglichkeit zu und so sollten Sie versuchen, das Beste daraus zu machen.
Planen Sie eine Terrasse unbedingt groß genug ein, denn kaum etwas ist ärgerlicher, als wenn Sie zwar einen tollen Sitzplatz gebaut haben, dieser aber zu klein ist. (#02)

Planen Sie eine Terrasse unbedingt groß genug ein, denn kaum etwas ist ärgerlicher, als wenn Sie zwar einen tollen Sitzplatz gebaut haben, dieser aber zu klein ist. (#02)

Auf die richtige Größe setzen

Planen Sie eine Terrasse unbedingt groß genug ein, denn kaum etwas ist ärgerlicher, als wenn Sie zwar einen tollen Sitzplatz gebaut haben, dieser aber zu klein ist. Die Möbel sollten nicht den Weg versperren, sondern eher „luftig“ aufzustellen sein. Sie brauchen Bewegungsfreiheit und sollten die Möglichkeit haben, auch einmal einen Gast mehr auf der Terrasse zu platzieren. Als Faustregel gilt hier, dass Stühle bei normaler Aufstellung noch mindestens einen Meter Platz bis zum Ende der Terrasse haben sollten.

Neben der Größe kommt es auch auf das Design an. Sie können die Terrasse zum Wohnraum machen, wenn Sie einen Teil des Innendesigns draußen aufgreifen. Vielleicht findet sich eine Farbe aus dem Innenraum auf der Terrasse wieder? Oder Sie gestalten diese stilistisch ähnlich wie das dahinterliegende Zimmer? Seien Sie kreativ und arbeiten Sie auch mit Pflanzen. Bedenken Sie bei deren Auswahl aber, dass sie ein Plätzchen für den Winter brauchen. Investieren Sie nicht gerade in winterharte Pflanzen, brauchen diese einen Standort zum Überwintern im Keller oder im Wintergarten. Daher kommt es auch bei den Pflanzen auf die richtige Größe an!

Die Terrasse wird erst mit den richtigen Möbeln wirklich gemütlich und lässt sich individuell einrichten. (#03)

Die Terrasse wird erst mit den richtigen Möbeln wirklich gemütlich und lässt sich individuell einrichten. (#03)

Diese Terrassenmöbel kommen gut an

Die Terrasse wird erst mit den richtigen Möbeln wirklich gemütlich und lässt sich individuell einrichten. Planen Sie genügend Sitzmöglichkeiten ein, sodass Sie nicht jedes Mal, wenn Gäste kommen, überlegen müssen, wo Sie diese nur hinsetzen könnten. Auch der Tisch muss groß genug sein, damit zumindest die Familie dort bequem speisen kann.

Sie sind ein passionierter Sonnenanbeter? Dann brauchen Sie unbedingt eine Sonnenliege, die natürlich auch nirgendwo dazwischen gequetscht werden darf. Tipp: Investieren Sie lieber mehr Geld in hochwertige Terrassenmöbel, als dass Sie zwei- oder mehrfach kaufen! Billige Möbel halten nicht lange und sehen meist schon direkt nach dem Kauf so aus, als würden sie es nicht nötig haben, nach dem ersten Sommer eingelagert zu werden.

Passen Sie die Terrassenmöbel Ihrem eigenen Stil an und kümmern Sie sich nicht um Trends, die gerade groß in Mode sind. Sie müssen sich hier wohlfühlen und es bringt Ihnen nichts, wenn die Terrasse wie aus dem Katalog geschnitten wirkt, aber Ihre Persönlichkeit kein bisschen widerspiegelt.

Die Terrasse besteht nicht nur aus dem freien Platz, auf den Sie geschickt die nötigen Möbel platziert haben. Vielmehr brauchen Sie einen Bodenbelag, der aus Holz, Naturstein, Fliesen oder Beton bestehen kann. (#04)

Die Terrasse besteht nicht nur aus dem freien Platz, auf den Sie geschickt die nötigen Möbel platziert haben. Vielmehr brauchen Sie einen Bodenbelag, der aus Holz, Naturstein, Fliesen oder Beton bestehen kann. (#04)

Wichtige Accessoires für die Terrassengestaltung

Die Terrasse besteht nicht nur aus dem freien Platz, auf den Sie geschickt die nötigen Möbel platziert haben. Vielmehr brauchen Sie einen Bodenbelag, der aus Holz, Naturstein, Fliesen oder Beton bestehen kann. Auch Materialmixe kommen gut an und bringen den Vorteil, dass sie die besten Eigenschaften der verschiedenen Materialien miteinander kombinieren.

Holz und WPC punkten vor allem damit, dass sie sich in der Sonne nicht so stark aufheizen, was angesichts der immer heißer werdenden Sommer ein nicht zu verachtender Vorteil ist. Sie können dann auch in der Mittagssonne barfuß auf der Terrasse laufen! Holz wirkt zudem etwas gemütlicher als Beton.

Stein und Fliesen sind dafür langlebiger, Fliesen sind zudem in vielen verschiedene Farben und Mustern auf dem Markt zu finden. Aber Vorsicht: Ist die Terrasse mit diesen Materialien belegt, kann sie bei Regen sehr rutschig werden!

Weitere Tipps zur Gestaltung der Terrasse umfassen natürlich den Sonnenschutz, denn wer mag schon immer nur in der Sonne liegen oder sitzen? Markisen oder Sonnensegel sind ebenso empfehlenswert wie eine teilweise Überdachung. Letztere ist allerdings von Dauer und kann nicht nur bei Bedarf genutzt werden. Schön ist auch ein Baum, der genügend Schatten spendet oder Sie stellen einen großen Sonnenschirm auf, der die halbe Terrasse überdeckt.

Möchten Sie abends auf der Terrasse sitzen, brauchen Sie eine sanfte Beleuchtung. Nutzen Sie Windlichter und Wandleuchten für ein stimmungsvolles Licht. Auch Strahler sind schön, wenn sie unter einer Pflanze platziert werden können und von hier aus für ein punktuell starkes Licht sorgen. Ob Sie auf weißes oder farbiges Licht setzen, bleibt Ihnen und Ihrer Kreativität überlassen.

Wer kennt das nicht: Das gemütliche Zusammensein auf der Terrasse wird jäh gestört, weil ein Regenschauer über die Gäste hereingebrochen ist. Wer dann nicht fluchtartig die Terrasse verlassen möchte, muss rechtzeitig vorsorgen. Eine Terrassenüberdachung schützt vor plötzlichen Regenfällen, auch ein großer Sonnenschirm oder eine Markise leisten wertvolle Dienste. (#05)

Wer kennt das nicht: Das gemütliche Zusammensein auf der Terrasse wird jäh gestört, weil ein Regenschauer über die Gäste hereingebrochen ist. Wer dann nicht fluchtartig die Terrasse verlassen möchte, muss rechtzeitig vorsorgen. Eine Terrassenüberdachung schützt vor plötzlichen Regenfällen, auch ein großer Sonnenschirm oder eine Markise leisten wertvolle Dienste. (#05)

Wichtige Aspekte zur Terrassengestaltung

Im Folgenden haben wir noch einige Tipps auf Lager, die Ihnen bei der Gestaltung Ihrer Traumterrasse helfen können:

  • Teilen Sie strategisch!
    Wichtig ist, dass Sie Ihre Terrasse immer einfach erreichen. Eine Schiebetür mit Zugang zur Küche ist ideal, so brauchen Sie keine langen Wege, um alles nach draußen oder wieder hinein zu befördern.
  • Bequemlichkeit ist Trumpf!
    Sorgen Sie dafür, dass Ihre Terrassenmöbel wirklich bequem sind und dass Sie auf der Terrasse auch einmal Ihre Ruhe haben. Ein Platz direkt neben der Straße ist daher äußerst ungünstig!
  • Für eine Einheit sorgen!
    Die Terrasse ist nicht nur für Sie selbst angenehm, sondern sie wirkt sich auch wertsteigernd auf Ihr Haus aus. Investieren Sie daher lieber etwas mehr Geld in eine hochwertige Terrasse und sparen Sie nicht am falschen Ende.
  • Schutz ist wichtig!
    Wer kennt das nicht: Das gemütliche Zusammensein auf der Terrasse wird jäh gestört, weil ein Regenschauer über die Gäste hereingebrochen ist. Wer dann nicht fluchtartig die Terrasse verlassen möchte, muss rechtzeitig vorsorgen. Eine Terrassenüberdachung schützt vor plötzlichen Regenfällen, auch ein großer Sonnenschirm oder eine Markise leisten wertvolle Dienste. Wichtig ist, dass derartige Systeme bei Bedarf eingesetzt werden können. Kein Mensch braucht als Schutz einen Sonnen- oder Regenschirm, dessen Fuß erst mit Sand oder Wasser befüllt werden muss, damit das gute Stück nicht wegfliegt. Bis es aufgestellt ist, ist der Schauer längst vorüber und die Gäste sind nass. Kein erstrebenswertes Ende einer Gartenparty!
  • Gemütlichkeit durch Feuer erreichen!
    Sie wollen die Zeit auf der Terrasse mit einem kleinen Feuer versüßen? An lauen Sommerabenden gibt es nichts Schöneres und Gemütlicheres. Planen Sie daher eine kleine Feuerstelle mit ein. Ist diese nicht möglich, sind vielleicht ein paar Kerzen ausreichend und können für wunderbare Abende mit einem Plus an Romantik sorgen. Sehen Sie dafür die entsprechenden Stellen vor, sodass Sie beim abendlichen Beisammensein nicht erst nach Halterungen oder Windlichtern suchen müssen. Für das Leben auf der Terrasse gilt: Planung ist alles!

Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: _Photographee.eu  -#01: _Photographee.eu  -#02: _Photographee.eu  -#03:  Caracarafoto -#04: Dimasik_sh  -#05: Dimasik_sh

About Author

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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