12 Tipps zum Strom- & Gas sparen

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Die Kosten für Strom und Gas machen einen hohen Anteil der Nebenkosten bei Haus und Wohnung aus. Strom und Gas sparen ist daher etwas, das viele Menschen in den Fokus stellen, um so die allgemeinen Kosten zu senken. Es gibt interessante Tipps, die dabei helfen können.

Strom und Gas sparen und weniger nachzahlen

Die Zahlungen sowohl für Strom als auch für Gas werden monatlich abgezogen und müssen im Voraus entrichtet werden. Einmal im Jahr erfolgt dann eine Neuberechnung durch den Energieversorger, der viele Menschen eher mit gemischten Gefühlen entgegensehen.

Denn obwohl das Strom und Gas sparen meist deutlich im Vordergrund im täglichen Leben steht, sind Nachzahlungen dennoch keine Seltenheit. Gerade bei den Heizkosten, die oft im Winter sehr viel Energie kosten, sind die Preise oft nicht kalkulierbar und die Nachzahlungen erschreckend. Dabei reicht es oft schon aus, kleine Änderungen vorzunehmen, um hier sparen zu können.

Video: Heizkosten sparen – mit diesen Tipps und Tricks entlastest du deine Haushaltskasse

Die 12 Tipps zum Sparen von Strom und Gas

Die nachfolgenden 12 Tipps sind im Alltag recht leicht umzusetzen und haben dennoch eine durchaus nachhaltige Wirkung auf die Rechnungen in Bezug auf die Energie.

  • Topf und Deckel gehören zusammen
    Kartoffeln kochen, Reis zubereiten oder Gemüse machen – wie selbstverständlich greifen viele Menschen zum Topf, füllen diesen mit Wasser und stellen ihn auf die Herdplatte. Das kostet nicht nur Zeit, sondern durchaus auch viel Energie. Besser ist es, direkt den Deckel auf den Topf zu legen. Die Ersparnis ist groß. Sie liegt hier bei 40%.
  • Spartipps für die Küche
    Tatsächlich gibt es in der Küche noch mehr Spartipps, die sich zu Herzen genommen werden können. Wer brät oder auch gart, der sollte schon ein paar Minuten bevor er fertig ist, den Herd abstellen und kann so zwischen 10 und 15% an Energie sparen. Sehr beliebt ist es auch, Brötchen im Ofen aufzubacken, damit sie schön knusprig werden. Knusprig werden sie aber auch auf dem Toaster und das spart bis zu 70% an Energie. Meist verfügt der Toaster über einen speziellen Aufsatz für die Brötchen.Hinweis: Zwar ist es nur noch in wenigen Haushalten der Fall, dass Wasser für Tee oder auch Kaffee auf dem Herd gekocht wird. Wer dies aber noch immer macht, der kann pro Jahr einen Betrag von rund 50 Euro einsparen, wenn er auf den Wasserkocher umsteigt.
  • Waschen mit weniger Grad
    Viele Menschen neigen dazu, ihre Kleidung mit so hohen Gradzahlen zu waschen, wie es nur geht. Das mag zwar im Hinblick auf die Hygiene durchaus sinnvoll sein. Wir leben jedoch in einer Zeit, wo die hygienischen Gesichtspunkte durchaus besser sind als noch vor einigen Jahrzehnten. Oft reicht es aus, die Wäsche bei 30 oder 40 Grad zu reinigen. So können die Kosten für die Energie beim Waschen durchaus um die 40% gesenkt werden. Auch der Vorwaschgang ist eigentlich nicht notwendig und spart Geld, wenn er nicht zum Einsatz kommt.
  • Stromfresser: Glühbirnen
    Natürlich hat sich in den letzten Jahren einiges getan, was die Beleuchtung angeht, denn die Energiesparlampen sind auf dem Vormarsch. Das heißt aber nicht, dass sie schon überall Einzug gehalten haben. Nach wie vor sind in vielen Haushalten noch Glühbirnen zu finden. Warum austauschen, wenn sie noch funktionieren? Glühbirnen verbrauchen, im Vergleich zu Energiesparlampen und LEDs, 80% mehr Strom. Wer also wechselt und dann auch noch darauf achtet, das Licht immer abzuschalten, wenn es nicht gebraucht wird, der kann bei Strom deutlich sparen.

    Strom sparen: Mit den passenden Glühbirnen kein Hexenwerk. (#02)

    Strom sparen: Mit den passenden Glühbirnen kein Hexenwerk. (#02)

  • Wasser sparen beim Duschen
    Gas sparen ist die eine Sache im Haushalt, Wasser sparen die andere. Viele Menschen vergessen über den Wunsch, beim Gas sparen zu können, dass sie einen recht hohen Wasserverbrauch haben. Wer duschen statt baden geht, der hat schon einen wichtigen Schritt getan. Unbekannt ist jedoch vielen Menschen bisher der Fakt, dass es auch Sparduschköpfe gibt, die sich ganz einfach anbauen lassen. Hier liegt die Ersparnis in Bezug auf das warme Wasser bei bis zu 50%. Wenn das Wasser dann beim Einseifen auch noch abgestellt wird, steigt die Ersparnis noch einmal deutlich an.
  • Gas sparen durch richtiges heizen
    Einer der wohl wichtigsten Faktoren beim Gas sparen ist die Heizung. Das richtige Heizen fällt noch immer vielen Menschen schwer, kann aber dabei helfen, die Kosten deutlich zu senken. Heizwärme geht vor allem deshalb verloren, weil die Heizkörper durch Möbel verstellt sind und zudem keine Isolierung haben. Zudem kann sich ein Blick auf die Fenster lohnen. Sind diese gut isoliert? Wenn dies der Fall ist, dann ist das optimal, meist geht jedoch viel Wärme über die Fenster verloren. Häufig lebt man auch mit einer zu hohen Raumtemperatur, statt einfach ein Kleidungsstück mehr zu tragen. Pro Grad kann mit sechs Prozent mehr Energieverbrauch gerechnet werden, hier kann das Gas sparen also schon allein durch das Herunterregeln in Angriff genommen werden.
  • Gasanbieter vergleichen
    Wie beim Strom kann man auch den Gasanbieter wechseln, ob das sinnvoll ist – und wieviel man dabei sparen kann – erfährt man bei einem Gaspreisvergleich, wie z.B. bei Verivox. Diesen bieten verschiedene Portale im Internet kostenlos an. Man kann meistens auch gleich über diese Portale den Gasanbieter wechseln.
    Um eine verlässliche Größe zu haben, ist es am Besten, wenn man die letztes Jahresabrechnung vorliegen hat.
    Ok, zugegeben, man spart dadurch weder Strom noch Gas – aber wenn am Ende die Rechnung günstiger wird, hat man ja doch etwas gewonnen.
  • Gasherd als gute Investition
    Gas sparen: Es kann sich also lohnen darüber nachzudenken, in einen hochwertigen Gasherd zu investieren. (#01)

    Gas sparen: Es kann sich also lohnen darüber nachzudenken, in einen hochwertigen Gasherd zu investieren. (#01)

    Wer Gas sparen möchte fragt sich zwar, warum ein Gasherd eine gute Investition sein soll. Tatsächlich hat der Gasherd aber gerade in Bezug auf die Effizienz dem Elektroherd einiges voraus. Es kann sich also lohnen darüber nachzudenken, in einen hochwertigen Gasherd zu investieren.

  • Strom sparen durch Warmwasseraufbereitung mit dem Gas
    Wasser mit Strom zu erwärmen ist ein großer Eingriff in die Finanzen, denn die Kosten sind immens. Mit Gas lässt sich hier sparen, denn die Warmwasseraufbereitung ist auf diese Weise deutlich effizienter und sparsamer.
  • Richtig lüften
    Heizkosten steigen häufig auch deshalb in die Höhe, weil falsch gelüftet wird. Statt dauerhaft das Fenster geöffnet zu halten, sollte mehrmals täglich für eine kurze Zeit durchgelüftet werden. In diesem Zeitraum sollte die Heizung heruntergedreht werden.
  • Thermostate nutzen
    Selbst die Heizung nach oben oder nach unten zu drehen, kann sich auf den Stromverbrauch negativ auswirken. Besser ist es, sich für ein Thermostat zu entscheiden und dieses effektiv einzustellen. Hier lässt sich beispielsweise einstellen, dass die Heizung eine Stunde bevor die Bewohner nach Hause kommen, wieder angehen soll.So kommt im Winter keiner in einen kalten Raum, die Heizung muss aber auch nicht den ganzen Tag laufen, wenn niemand zu Hause ist. Thermostate sind in der Anschaffung nicht teuer, lassen sich leicht einstellen und können auf die Dauer sehr hohe Kostenersparnisse mit sich bringen. Im Urlaub sollten die Heizungen generell heruntergestellt werden, denn hier braucht es keine warme Wohnung. Oft wird dies von den Bewohnern vergessen.
  • Der Klassiker – die Elektrogeräte
    Sie werden zwar jeden Tag benötigt, sind aber auch echte Stromfresser. Elektrogeräte haben einen sehr hohen Verbrauch an Energie und sollten deshalb nur dann am Stromnetz hängen, wenn sie auch benötigt werden. Die klassischen Steckerleisten, die abgestellt werden können, dürfen daher im Haushalt nicht fehlen und sollten hier auch zum Einsatz kommen.

Strom und Gas sparen im dreistelligen Bereich

Die genannten Tipps können dabei helfen, den Verbrauch von Strom und Gas nachhaltig zu senken. Viele der Hinweise lassen sich tatsächlich mit sehr wenig Aufwand umsetzen, es ist jedoch eine Frage der Gewohnheit, wie beispielsweise das Licht immer zu löschen oder mit Stoßlüften zu arbeiten.

Wer aber davon ausgeht, dass diese Einsparungen sich nicht auf der jährlichen Rechnung bemerkbar machen, der täuscht sich, denn tatsächlich sind Einsparungen bei Strom und Gas in einer dreistelligen Höhe keine Seltenheit. Dies hat gleichzeitig auch den Vorteil, dass sich die Vorauszahlungen für die Anbieter senken und somit mehr Geld in der Geldbörse bleibt.


Bildnachweis: © fotolia Titelbild: eyetronic – #01 by-studio – #02 stockphoto-graf

 

About Author

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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