Aquaristik HH – was es für Heimwerker zu beachten gibt

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Aquaristik HH – gerade für Heimwerker ist es sehr interessant, ein Unterwasser-Wunderland selbst zu gestalten. Doch einige Dinge sollten dabei beachten werden. Was das ist, kann man hier nachlesen.

Aquaristik HH – was Heimwerker wissen müssen

Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Aquarium für Zuhause zu besorgen, der sollte vorab einige Dinge wissen, damit es im Nachhinein nicht zu bösen Überraschungen kommt. Dazu gehören in erster Linie die Fische, von denen gibt es nämlich unterschiedliche Arten. Und diese Arten haben ganz unterschiedliche Ansprüche an ihre Umgebung und ihre Artgenossen, manche können nur in Meerwasser überleben, andere sind an das Leben im Süßwasser angepasst.

Es gibt Raubfische, die sich nicht mit anderen Fischen vertragen und sogenannte Friedfische, die ganz harmlos sind und problemlos mit anderen Fischen in einem Aquarium auskommen. Gerade wer sich sein Aquarium selbst herrichten möchte, sollte sich also zunächst für eine Fischart entscheiden.

Video:Salmler – Bunte Schwarmfische aus Südamerika

Aquaristik HH – diese Arten sind interessant

Für das erste selbst ausgestattete oder gar selbst gebaute Aquarium sollte man sich nicht zu viel vornehmen. Für Anfänger der Aquaristik HH ist es am besten, relativ klein zu starten. Dafür eigen sich sogenannte Schwarmfische, die im Süßwasser leben, am besten. Dazu gehören:

  • Der Salmler, von dem es mehr als 2000 verschiedene Arten gibt
  • Der Schrägschwimmer
  • Der Blehers Rotkopfsalmler
  • Der Rote Neon
  • Der Blaue Neon
  • Der Keilfleckbärbling
  • Der Glühlichtbärbling
  • Der Kardinalfisch

Daneben gibt es noch eine ganze Reihe von Zierfischen, die den unechten Schwarmfischen zugeordnet werden, sich in Bezug auf das Verhalten aber kaum von den oben genannten echten Schwarmfischen unterscheiden.

Neben Süßwasserfischen gibt es noch solche Fische, die nur im Meerwasser überleben können. Tierschützer raten allerdings aus unterschiedlichen Gründen von dem Kauf solcher Fische ab. Dazu zählen unter anderem die Fangbedingungen. Viele Zierfische, die im Ozean leben, verstecken sich unter Korallen oder Pflanzen, bei dem Fang – oder dem Versuch, die Fische zu fangen – werden diese häufig in Mitleidenschaft gezogen und nicht selten komplett zerstört. Wer Zierfische, die aus dem Meerwasser kommen kauft, unterstützt somit diese Praktiken und schadet letztlich auch der Umwelt.

Abgesehen davon ist es auch nicht ganz einfach, ein Aquarium mit Meerwasser so zu bauen und zu warten, dass die Fische darin auch überleben können.

Video:Süß oder Salzwasseraquarium?

Aquaristik HH – der Unterschied zwischen einem Süßwasser und Meerwasser Aquarium

Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich ein wahres Wasser-Wunderland für Zierfische zaubern, die im Süßwasser leben. Dazu genügt es, einige Dinge zu kaufen, die unbedingt in das Aquarium müssen:

  • eine Leuchte oder Beleuchtung, die je nach Bedarf abgeschaltet werden kann. Wer nicht selbst auf den Timer achten möchte, kann einfach eine Zeitschalt-Uhr an der Beleuchtung montieren
  • eine Heizung für Zierfisch-Arten, die es gerne wärmer mögen
  • eine Filteranlage, damit das Wasser sauber bleibt
  • ein Kohlenstoffdioxyd-System, dies hängt jedoch davon ab, wie viele Pflanzen in dem Aquarium vorhanden sind

Obwohl man in Hamburg relativ einfach ein Meerwasser kommt, ist ein Meerwasser-Aquarium sowohl schwierig selbst zu bauen, als auch schwierig in der Wartung. Bereits das Zubehör, das man dafür kaufen muss, ist weitaus umfangreicher als das für ein Süßwasser Aquarium. Zusätzlich zu den genannten Dingen, benötigt man:

  • eine UV-Lampe
  • ein spezielle Belüftungsanlage mit Pumpe und Sprudelstein
  • einen Abschäumer
  • einen Ozonisator

Beide Arten von Aquarien müssen natürlich in regelmäßigen Abständen gewartet und kontrolliert werden. Bei einem Süßwasser als auch bei einem Meerwasser muss dabei auf folgende Dinge geachtet werden:

  • Der Härtegrad des Wassers muss genau für die Zierfische passen
  • Die Wassertemperatur darf nur in einem sehr kleinen Toleranzbereich schwanken
  • Der pH-Wert muss ebenfalls genau auf die Fische im Aquarium ausgelegt sein
  • Nitrat- und Nitritwerte dürfen die jeweiligen Grenzwerte nicht überschreiten
Neben den Unterschieden zwischen einem Süßwasser und einem Meerwasser Aquarium gibt es aber auch einige Gemeinsamkeiten. Bei beiden Arten muss man sich zunächst um die richtigen Pflanzen im Aquarium kümmern.(#01)

Neben den Unterschieden zwischen einem Süßwasser und einem Meerwasser Aquarium gibt es aber auch einige Gemeinsamkeiten. Bei beiden Arten muss man sich zunächst um die richtigen Pflanzen im Aquarium kümmern.(#01)

Aquaristik HH – was gehört noch in ein Aquarium?

Neben den Unterschieden zwischen einem Süßwasser und einem Meerwasser Aquarium gibt es aber auch einige Gemeinsamkeiten. Bei beiden Arten muss man sich zunächst um die richtigen Pflanzen im Aquarium kümmern. Wer sich für Aquaristik in HH interessiert, sollte daher direkt vor Ort in Hamburg im Fachhandel nachfragen, welche Pflanzen für die jeweilige Zierfisch-Art die richtige ist. Denn Pflanzen haben nicht nur in Bezug auf den Sauerstoffgehalt im Wasser eine wichtige Funktion im Aquarium, auch die meisten Zierfische sind auf ein passende Bepflanzung angewiesen.

Viele Fische nutzen die Pflanzen nämlich, um sich bei zu viel Stress mit den Artgenossen, dahinter zu verstecken oder sie als Rückzugsort zu benutzen. Fehlen daher die Pflanzen und sind sie nicht in der ausreichenden Menge im Aquarium vorhanden, kann das zu erhöhtem Stress bei den Tieren führen. Das äußert sich zunächst dadurch, dass die Farbe der Fische sich ändert: Plötzlich sind sie nicht mehr so strahlend, wie noch einige Tage zuvor. Hält der Stress-Zustand an, kann das in vielen Fällen dazu führen, dass die Zierfische anfälliger für Krankheiten werden. Unser Tipp: Fragen Sie daher beim Kauf im Fachgeschäft für Aquaristik in Hamburg am besten direkt nach, welche Bepflanzung ihre Zierfisch-Art benötigt.

Video:Ein Aquarium entsteht (mobil)

Aquaristik HH – so baut man ein Aquarium

Sind diese Dinge geklärt, kann man sich an den Bau seines eigenen Aquariums machen. Dazu benötigt man fünf Glasscheiben, in unterschiedlichen Größen und Silikon. Drei Glasscheiben sind dabei gleich groß und bilden die Bodenplatte, sowie die Vorder- und die Rückwand, während die zwei übrigen Glasplatten jeweils die Seite darstellen. Hier kann man nach Lust und Laune die Glaspasten zuschneiden oder zuschneiden lassen. Sollte jedoch bedenken, dass für den Anfang ein kleineres Aquarium ein guter Start sein kann.
Hat man die Glaspasten zugeschnitten, kann man auch schon beginnen. Die Rändern sollten dazu vorher gereinigt und trocken gemacht werden, damit das Silikon auch optimal hält.

Die Glasplatte, die den Boden des Aquariums bilden soll, wird in die Mitte gelegt, die anderen Platten um sie herum gruppiert. Dann wird das Silikon langsam und gleichmäßig auf jede Platte aufgetragen und die Glasplatten an der Bodenplatte befestigt. Am Besten ist es, wenn man dabei mit den Seitenscheiben beginnt. Sind alle Platten in der gewünschten Position, muss das Silikon für mindestens 24 Stunden aushärten, bevor das selbst gebaute Aquarium mit Wasser gefüllt werden kann.

Werden die oben genannten Tipps beachtet, kann man sicherlich viel Freude mit seinem selbst gebauten Aquarium haben.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Mircea C -#01: Mircea C



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About Author

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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