Hochwertiges Werkzeug: Gute Werkzeugmarken

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Ein altes Sprichwort besagt, wer billig kauft, kauft teuer. Oder anders gesagt, man bekommt was man bezahlt. Dies trifft so ziemlich auf alle Lebensbereiche zu, auf Werkzeuge jedoch im Besonderen. Zum einen geht es um den Punkt der Langlebigkeit und zum anderen auch um die Einfachheit der Bedienung. Nicht zuletzt spielt auch der Punkt der Sicherheit eine Rolle.

Es passiert oft genug, dass man sich an billigem Werkzeug verletzt. Zum Beispiel dann, wenn der Griff des Schraubendrehers bricht und man die Plastiksplitter in der Hand hat. Ein anderes Beispiel ist eine Ratsche, die unter hoher Belastung plötzlich durchdreht. Dies ist besonders fatal, wenn man gerade auf einer Leiter steht und das Gleichgewicht verliert.

Wie erkenne ich hochwertiges Werkzeug?

Die besten Indikatoren für gutes Werkzeug sind der Preis und die jeweilige Marke. Natürlich bezahlt man bei großen Marken auch den Namen mit, doch besonders diese Hersteller haben einen Ruf zu verlieren, den sie sich über viele Jahre erarbeitet haben. Der Verlust ihres Rufes hätte empfindliche Umsatzeinbußen zur Folge, da besonders professionelle Handwerker auf diese Werkzeuge setzen. Und diese erkennen sofort ob ein Werkzeug gut oder schlecht ist.

Der Laie hat es oft schwer zu unterscheiden was gut und was schlecht. Wenn man im Baumarkt vor dem Regal steht, sehen zum Beispiel alle Bohrmaschinen in etwa gleich aus. Doch was nutzt das schönste Aussehen, wenn der Motor keine Leistung bringt oder schnell kaputt geht? Hier kann ein Blick auf die technischen Daten sehr hilfreich sein. Dazu nimmt man sich ein teures Markenwerkzeug als Referenzobjekt und vergleicht dann mit dem billigerem Produkt.

Ein weiteres Erkennungsmerkmal für hochwertiges Werkzeug ist, wenn man damit professionelle Handwerker arbeiten sieht. Diese benutzen ihr Werkzeug jeden Tag und sie sind darauf angewiesen, dass es zuverlässig arbeitet, leicht zu bedienen ist und eine lange Lebensdauer aufweist. Gute Werkzeugmarken sind zum Beispiel Bosch oder Makita. Im Gartenbereich ist Fiskars zu empfehlen.

Warum sollte man hochwertiges Werkzeug kaufen?

Hochwertige Werkzeuge kauft man sich in der Regel nur einmal im Leben. Man kann damit gut arbeiten und die Verletzungsgefahr geht gegen Null. Wenn man zum Beispiel eine billige Bohrmaschine kauft und diese nach kurzer Zeit kaputt geht oder sich als nicht alltagstauglich erweist, muss man eine neue kaufen. In der Regel hat man an diesem Punkt bereits mehr Geld ausgegeben, als wenn man gleich ein hochwertiges Werkzeug gekauft hätte. Oft sieht man in Baumärkten ganze Werkzeugsätze die man für zehn Euro kaufen kann. Mit diesem Angebot kann einfach etwas nicht stimmen, wenn bereits ein hochwertiger Schraubendreher fünf Euro kostet.

Auch das Argument, dass man die Werkzeuge ja nur selten einsetzt, greift hier nicht. Zum Zeitpunkt des Kaufs kann man nicht abschätzen wozu man das Werkzeug unter Umständen in zwei Jahren benötigt. Also besser ein paar Euro mehr auf den Kassentisch legen und man weiß was man hat.

Es besteht auch noch die Möglichkeit des Werkzeug-Sharings. Teure Geräte kauft man sich mit einem Familienmitglied oder einem Nachbarn zusammen. Oder man kann sich auch verabreden, dass einer dieses und der andere ein anderes Werkzeug anschafft. Diese kann man sich dann gegenseitig ausleihen.


Bildnachweis: ©sxc.hu – ischerer



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About Author

Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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