Geld sparen mit einer Biomasseheizanlage

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In Zeiten der Klimaerwärmung wird die Diskussion um erneuerbare Energiequellen immer größer. Die Energieträger müssen in unbegrenzter Menge verfügbar sein und dürfen der Umwelt möglichst wenig schaden. Das Heizen mit Biomasse ist eine solche regenerative Energiequelle, denn hier wird pflanzliches Material zum Heizen genutzt.

Modell Hackschnitzelheizung

Dieses Heizsystem benötigt einen Hackschnitzel Kessel. In dem Kessel werden Hackschnitzel aus Holz verbrannt. Der Verbrennungsraum wird bei diesem System automatisch mit dem Brennmaterial versorgt. Es ist kein manuelles Auffüllen nötig. Durch die Verbrennung entsteht Hitze, die Wasser in einem Rohrsystem erhitzt. Das erhitzte Wasser wird nun genutzt, um den Wohnraum zu beheizen. Die anfallende Asche wird in einem abgetrennten Bereich aufgefangen. Das Heizsystem funktioniert nach dem gleichen Prinzip, wie die Pelletheizung.

Vor- und Nachteile

Hackschnitzel sind günstiger als Holzpellets, allerdings benötigen sie auch deutlich mehr Platz für die Lagerung. Da die Hackschnitzel Abfallprodukte sind, werden keine weiteren fossilen Energiequellen ausgebeutet. Das Heizsystem kann sowohl unter Volllast, als auch unter Teillast betrieben werden. Die Leistung kann je nach Bedarf eingestellt werden. Auch die Installation des Heizsystems ist sehr aufwendig und benötigt viel Raum. Da das System weitgehend automatisch läuft, sind keine regelmäßigen Neueinstellungen nötig.

Staatliche Förderung

Die Hackschnitzelheizung wird staatlich gefördert. Haushalte sollen dazu gebracht werden, auf erneuerbare Energiequellen umzusteigen. Um den Zuschuss zu bekommen, muss das Heizsystem aber einige Voraussetzungen erfüllen. Die Nennwärmeleistung muss einem Wert von 5 kW bis 100 kW entsprechen. Außerdem muss ein Speicher installiert werden, der ein Speichervolumen von 30 l pro kW besitzt. Die Pauschale für ein solches Heizsystem liegt bei 1400 Euro. Zu berücksichtigen ist die Tatsache, dass keine Neubauten, die das Heizsystem installieren möchten, gefördert werden.


Bildnachweis: ©sxc.hu – E-Note

Über den Autor

Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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