Bauunternehmen haben volle Auftragsbücher- Für Häuserbauer ein Problem?

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Den deutschen Bauunternehmen geh es mehr als gut. Sowohl das Auftragseingangsvolumen, also auch der Umsatz wuchsen in den ersten vier Monaten diesen Jahres merklich an. Beim Häuserbau gilt es einige Dinge zu beachten. Schnell verliert man als Bauherr den Überblick und nicht selten die Nerven. Dennoch scheinen immer mehr Menschen sich den Traum vom eigenen Heim erfüllen zu können. Deshalb haben dieAuftragsbücher- Für H Bauunternehmen volle Häuserbauer ein Problem?

Bauunternehmen haben volle Auftragsbuecher. Schön für die Unternehmen, schlecht für die , die ein Eigenheim planen

Bauunternehmen haben volle Auftragsbuecher. Schön für die Unternehmen, schlecht für die , die ein Eigenheim planen (#00)

 

Vor dem Hausbau

Eine sorgfältige Terminplanung bei Beginn des Bauvorhabens ist eine Grundvoraussetzung für einen geregelten Ablauf. Denn die goldene Regel für jeden Häuserbauer lautet: Zeit ist Geld. Die Dauer des Häuserbaus ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Je größer ein Haus werden soll, desto länger wird es natürlich dauern. Auch die Arbeitsweise der Mitarbeiter des Bauunternehmens spielt eine wichtige Rolle.

Man sollte sich bei der Wahl des richtigen Bauunternehmens ausreichend Zeit nehmen. Wesentlich ist auch die Antwort auf die Frage, ob man sich für ein Fertighaus oder ein Massivhaus entschieden hat. Fertighäuser kosten Bauunternehmen weniger Zeit, weil viele Bestandteile bereits fertig an die Baustelle geliefert werden.

Auf der anderen Seite sind Fertighäuser weniger individuell gestaltet. Ein weiterer Zeitfaktor ist die Gestaltung und die Größe des angrenzenden Grundstücks. Das Bauunternehmen muss rechtzeitig wissen: Will man einen Garten, vielleicht sogar einen Pool? Wenn diese Fragen geklärt sind, steht der Antrag auf eine Baugenehmigung bevor.

Bis die Baugenehmigung bestätigt wird, können bis zu drei Monate verstreichen. Unter Umständen meldet das Amt Änderungsauflagen, die den Ablauf zusätzlich verzögern können. Ist die Baugenehmigung bestätigt kann der Hausbau beginnen.

Vor ab sollte in einem Bauvertrag mit dem Bauunternehmen alle anstehenden Leistungen verbindlich festgelegt werden. Hierbei empfiehlt es sich einen Bausachverständigen die Unterlagen überprüfen zu lassen. Ist der Bau einer Garage nicht im Bauvertrag festgelegt, hat man später keine Möglichkeit einen Anspruch darauf gelten zu machen. Kein Bauunternehmen wird zusätzliche Leistungen erbringen, die nicht im Bauvertrag stehen.

Ablauf des Baus durch ein Bauunternehmen

Die Rohbauarbeiten bilden den Grundstock für alle späteren Arbeiten und stehen zu Beginn eines jeden Hausbaus an. Bei einem Massivhaus von ca. 200 Quadratmeter veranschlagt das Bauunternehmen ungefähr 3 Wochen. Bei einem Fertighaus ist dieser Schritt weniger zeitaufwendig.

Der Innenausbau eines Hauses beansprucht neben der vorab beschriebenen Wartezeit auf die Baugenehmigung die größte Zeitspanne. Die wichtigsten Schritte sind der Verputz der Innenräume und des Estrichs. Als Estrich bezeichnet man den Untergrund für zukünftige Fußbodenbeläge. Er besteht in der Regel aus Beton. Allein die Trocknung dauert mehrere Wochen und kann nur durch teure Trocknungsbeschleuniger oder stromfressende Trocknungsmaschinen beschleunigt werden.

Weitere Arbeitsschritte während des Innenausbaus sind die Montage von sanitären Einrichtungen. Auch die Anbringung von Elektroanschlüssen ist ein wichtiger Punkt. Der Bauherr sollte regelmäßig die einzelnen Schritte kontrollieren. Denn nach dem Austrocknen ist die Behebung von Mängeln deutlich zeitintensiver und dadurch teurer.

Und Bauunternehmen legen weniger Wert auf eine perfekte Verarbeitung. Nach der Trocknung beginnt der Einbau von Türen, Treppen und Bodenbelägen durch die Mitarbeiter des Bauunternehmens. Der gesamte Innenausbau dauert bis zu zwei Monate. Zusammenfassend ergibt das eine Bauzeit von sechs bis zehn Monaten für ein 200 Quadratmeter großes Massivhaus. Dabei handelt es sich selbstverständlich um Richtwerte. Jedoch können dabei einige Probleme auftreten, die sich als böse Zeitfresser entpuppen können. Nicht nur, dass volle Auftragsbücher bei Bauunternehmen für Häuserbauer Probleme bereiten, sondern auch, dass Baupfusch immer mehr zur Tagesordnung gehört.

Volle Aufragsbücher bei Baufirmen, tja ob da der Baupfusch vorprogramiert ist?

Volle Aufragsbücher bei Baufirmen, tja ob da der Baupfusch vorprogramiert ist? (#01)

Häufige Baumängel beim Häuserbau

Die Anzahl und auch die Arten von Baumängeln nehmen immer mehr zu. Baumängel zählen mittlerweile bei jeder Baustelle zur Tagesordnung. Die meisten Terminpläne der Bauunternehmen können deswegen nicht eingehalten werden. Dadurch steigen die Kosten für jeden Beteiligten an. Experten beschuldigen hauptsächlich die Bauunternehmen, die auf schlecht ausgebildete Zeitarbeiter setzen, um Geld zu sparen.

Gerade beim Häuserbau, der zu den komplexeren Bauarbeiten gehört, sind Fehler bei vielen verschiedenen Arbeitsschritten möglich. Deshalb sollte man als Bauherr bei den wichtigsten Arbeitsschritten immer dabei sein, um kontrollieren zu können und Mängel gegebenenfalls durch fotografieren festzuhalten. Im Folgenden sind die häufigsten Baumängel beim Häuserbau aufgelistet, damit man als Bauherr eine Vorstellung darüber erhält, bei welchen Schritten man am besten die Arbeit des Bauunternehmens überprüfen sollte:

Immer öfter wird von Handwerkern des Bauunternehmens das falsche Überbindemaß für Mauern verwendet. Das Überbindemaß setzt sich aus der richtigen Mischung von Mörtel und Steinen zusammen. Mauern mit einem falschen Überbindemaß sind weniger stabil und angriffsfälliger gegen Schimmel, weil die Fugen ungenau verschmiert werden und so Feuchtigkeit in die Zwischenräume gelangen kann. Auch bei der Verwendung der richtigen Steine wird gespart.

Viele Steine sind beschädigt oder angerissen. Ein weiterer typischer Baupfusch ist das Fehlen des Bodengrundgutachtens. Bauunternehmen verzichten gerne auf das Gutachten, um Kosten zu sparen. Als Bauherr sollte man unbedingt darauf bestehen, dass ein solches Gutachten vor der Anfertigung des Estrichs von einem Experten durchgeführt wird. Das Bodengrundgutachten gibt Informationen darüber, welches Bodenmaterial aufgrund des Untergrunds gewählt werden muss.

Die Wahl des richtigen Bodenmaterials ist entscheidend, weil nur so das Haus vor Feuchtigkeit von unten geschützt werden kann. Des Weiteren werfen Experten den Bauunternehmen zunehmend die schlechte Verarbeitung von Abdichtungen vor. Häufig sind die Abdichtungen nicht tief genug im Boden eingelassen, sodass im Winter bei Terrassen oder ähnlichen Stellen Feuchtigkeit im schlimmsten Fall bis in den Keller vordringen kann.

Ein weiterer typischer Baumangel ist eine falsche Dachdämmung. Abluftleitungen werden zum Beispiel in die Dämmung eingequetscht. Die Dämmwirkung wird dadurch erheblich beeinträchtigt. Bei heißen Tagen wärmt sich der Raum schnell auf, bei kalten Tagen steigen die Heizkosten an. Im Innenbereich sollte man vor allem ein Augenmerk auf die sanitären Einrichtungen haben.

Barrierefreie Duschen in etwa sollten auf ihre Tauglichkeit geprüft werden. Ist der Abfluss tief genug gelegt? Sonst läuft das Wasser nicht richtig ab und nach einem Duschgang steht das halbe Bad unter Wasser. Um die Bauunternehmen und ihre Partner etwas in Schutz zu nehmen soll an dieser Stelle betont werden, dass es kein Hausbau ohne auftretende Mängel geben wird.

Zum einen können auch die Aufseher der Bauunternehmen nicht jeden Arbeitsschritt ihrer Mitarbeiter kontrollieren, zum anderen sind an einem Hausbau viele verschiedene Unternehmen beteiligt. Fehler passieren, nur sollten sie im Interesse des Bauherrn möglichst früh behoben werden, um die Kosten niedrig zu halten. Neben dem Baupfusch und der Tatsache, dass die Auftragsbücher der Bauunternehmen voll sind, gestaltet sich die Bauabnahme als weiteres Problem, wenn man nicht einige Dinge berücksichtigt.

Volle Auftragsbücher bei Baufirmen : Entsteht dann schneller Baupfusch ??

Volle Auftragsbücher bei Baufirmen : Entsteht dann schneller Baupfusch ?? (#02)

Die Bauabnahme vom Bauunternehmen- Kurz vorm eigenen Heim

Mit der Bauabnahme erklärt der Bauherr, dass das Haus durch das Bauunternehmen fertiggestellt wurde und weites gehend frei von Mängeln ist. Die Definition danach wann ein Haus fertig ist, richtet sich nach den festgelegten Leistungen im Bauvertrag. Eine förmliche Bauabnahme vor Ort wird von Experten empfohlen. Es lohnt sich einen Bausachverständigen zu diesem wichtigen Termin hinzu zuziehen.

Der Bausachverständige sollte Mängel prüfen und festhalten. Werden Mängel festgestellt wird ein neuer Termin mit dem Bauunternehmen vereinbart bis wann die Mängel durch das Unternehmen behoben werden. Nachdem die Bauabnahme von beiden Seiten erfolgreich unterzeichnet wurde beginnt die Gewährleistungsfrist. In der Regel dauert die Gewährleistung fünf Jahre an.

Sollten in dieser Zeitspanne Probleme auftreten, die durch Baumängel verursacht oder begünstigt wurden, kann der Bauherr das Bauunternehmen auf Schadensersatzzahlungen verklagen. Die Beweislast liegt allerdings auf Seiten des Hausbesitzers. Deswegen macht es wie weiter oben beschrieben Sinn die einzelnen Arbeitsschritte zu fotografieren und vor allem Mängel fest zu halten.

Im nach hinein gestaltete sich ohne Fotos die Beweislage schwierig dem Bauunternehmen Pfusch nachweisen zu können. Als Hausbesitzer bleibt man dann meistens auf seinen Kosten sitzen. Vor der Bauabnahme liegt die Beweislast dagegen beim Bauunternehmen. Ab dem Zeitpunkt der Bauabnahme ist der Bauherr verpflichtetet das Haus zu versichern und gegen Einbrüche zu schützen.

Ein typischer Fehler von künftigen Hausinhabern ist die voreilige Bezahlung der Schlussrechnung. In neunzig Prozent der Fälle ist die Bezahlung der Schlussrechnung mit der Bauabnahme rechtlich gleichgestellt. Das heißt, dass eine Bauabnahme nicht mehr fällig würde und die Gewährleistung mit dem Eingang der Zahlung beginnt.

Auch wenn es beim Bau zu Verzögerungen kommen kann, sollte man nicht den Fehler machen und vor schnell das Haus übernehmen. Will ein Bauunternehmen eine förmliche Bauabnahme vermeiden hat das oft seine Gründe. Gerade kurz vor dem Ziel empfiehlt es sich alles ordentlich zu überprüfen, um nicht im nach hinein viel Nerven und Geld zu verlieren.

Volle Auftrgasbücher bei Bauunternehmen. Ein Traumhaus in dem es sich gut träumen lässt

Volle Auftrgasbücher bei Bauunternehmen. Ein Traumhaus in dem es sich gut träumen lässt (#03)

Umzug

Der Umzug ist der finale Schritt. Jeder Hausbesitzer wird sich sehnlich auf den Umzugstag freuen. Doch auch der Umzug sollte vor ab gut geplant werden. Sonst ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass entweder Möbelstücke oder Teile des Hauses beschädigt werden. Bei einem neu gebauten Haus hat das Bauunternehmen automatisch ein Grundriss angefertigt.

Mithilfe des Grundriss sollte man die geplanten Möbelstücke bereits vor dem Umzug stellen. Dadurch kann man nachvollziehen, welche Möbel in welchen Raum passen. Des Weiteren ist es wichtig, dass man sich genügend Umzugshelfer organisiert. Vor allem wenn man selbst nicht der geborene Heimwerker ist.
Es sollte frühzeitig geklärt sein, ob man ein Umzugsunternehmen für den Transport der Möbel beauftragt. Wenn nicht, sollte man beachten, dass die Möbel gut verpackt sind, damit während dem Transport keine Möbel beschädigt werden. Bei den meisten Umzügen wird zwangsläufig nicht alles nach Plan laufen. Damit sollte man rechnen und gelassen auf kleine Probleme reagieren. Denn schließlich hat man nach dem Umzug alle Probleme gemeistert und kann nun endlich sein eigenes Heim und seine Vorzüge genießen.

Volle Auftragsbücher der Baufirmen. Diese Drei haben es geschafft.

Volle Auftragsbücher der Baufirmen. Diese Drei haben es geschafft. (#04)

Volle Auftragsbücher bei Bauunternehmen sorgen für Probleme beim Häuserbau

Wie bereits eingangs angesprochen wurde, läuft das Baugewerbe in Deutschland sehr gut. Das heißt viele Bauunternehmen haben volle Auftragsbücher. So wuchs das Ordervolumen der Betriebe mit mindestens 20 Mitarbeitern in den ersten vier Monaten dieses Jahres um satte 16% auf knapp 21,6 Mrd. Das sei der höchste Wert seit 20 Jahren, freut sich der Hauptverband der deutschen Bauindustrie (HDB).

Vor allem die Wohnungsbauer zählen zu den Gewinnern. Hier setzten die Betriebe von Januar bis April 2016 4,26 Mrd. Euro um – gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Anstieg um 14,4%. Im öffentlichen Hochbau ging der Umsatz der Bauunternehmen um knapp 4% auf 1,17 Mrd. Euro nach oben. Der öffentliche Hochbau ist der Sektor, der den privaten Häuserbau erfasst.

Die Erfolge des Baugewerbes sind der guten wirtschaftlichen Stellung Deutschlands trotzt der Finanzkrise 2008 geschuldet. Immer mehr Deutsche können sich den Traum vom eigenen Haus finanziell leisten. Außerdem sind die Zinsen für Kredite historisch niedrig. Für viele Menschen scheinen die sehr niedrigen Zinsen ein Anreiz dafür zu sein in ein Haus oder eine Immobile zu investieren.

Denn auch der Immobilienmarkt ist in Deutschland sehr stabil. Generell wird durch die deutsche Konjunkturpolitik viel Gebaut und verbessert. Viele Bauunternehmen, hauptsächlich im Bereich der Infrastruktur, werden vom Staat bezuschusst. Man hat den Eindruck, dass überall gebaut wird. Ein Problem des Baugewerbes ist der zunehmende Fachkräftemangel. Es fehlt an guten Handwerkern, die die viele Aufträge bearbeiten können.

Die Folge sind weniger gut ausgebildete Mitarbeiter, die zwar günstiger sind, aber ihren Job weniger zuverlässig ausführen. Baupfusch kostet nicht nur die Bauherren, sondern auch den Bauunternehmen viel Zeit und Geld.

Fazit

Wer ein Haus bauen will braucht Geduld. Denn vermehrt im Osten Deutschlands dauert es, bis man überhaupt ein Bauunternehmen findet, dass den Bauauftrag annehmen kann. Die Gründe dafür sind sehr vielseitig. Dennoch ist es in den meisten Teilen in Deutschland kein Problem ein Haus bauen zu lassen. Der Bau braucht nur wesentlich länger als zunächst geplant. Wenn man ein Bauunternehmen gefunden hat, sollte man sich vorab im Klaren sein, dass der angegebene Terminplan des Partners nicht eingehalten werden kann.

Die Deutschen müssen sich in Zukunft auf längere Wartezeiten und Bauphasen einstellen. Denn vor allem eine Lösung für den Fachkräftemangel ist nicht in Sicht. Immer mehr Schüler schließen mit dem Abschluss Abitur ab und sind sich dann für eine handwerkliche Ausbildung zu schade und fangen an zu studieren.

Die Antwort auf die Titelfrage: Bauunternehmen haben volle Auftragsbücher- Für Häuserbauer ein Problem? lautet deshalb: Ja, volle Auftragsbücher sind ein zusätzliches Problem für Häuserbauer, aber kein Hinderungsgrund ein Haus nicht bauen zu wollen. Auf einen Häuserbauer warten sowieso viele Probleme und Aufgaben, bis das Haus final bezugsfertig ist.

Vor allem der Baupfusch kostete viel Zeit. Und Zeit bedeutet Geld. Eine gute Planung vorab und die Einsicht mit Erschwernissen konfrontiert zu werden sind Grundvoraussetzungen für den erfolgreichen Hausbau. Es gibt viele Dinge zu beachten. Ebenfalls ist es nicht leicht das richtige Bauunternehmen zu finden.

Doch wenn man gewissenhaft Schritt für Schritt vorgeht und Geduld beweist gelingt am Ende das Projekt vom eigenen Heim. Man sollte positiv denken, denn schließlich geht es um die Verwirklichung eines Traums- Der Traum vom eigenen Haus.


Bildnachweis:© Fotolia Titelbild:  F.Schmidt #01 stockWERK #02 stockWERK #03 lassedesignen #04 mhp #05 Syda

Über den Autor

Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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