So wird aus einem Zimmer ein Wohlfühlparadies fürs Baby

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Fliegende Elefanten und Einhörner an der Wand, Bettnestchen in Form einer Wolke und Kinderregale in Hausform – ein Babyzimmer liebevoll einzurichten ist kinderleicht. Denn das Angebot bei den Babyausstattern ist groß und fantasievoll.

Darüber hinaus können kreative Eltern auch ihrer Fantasie freien Lauf lassen und das Zimmer für ihr Baby ganz individuell gestalten. Auf diese Weise entsteht eine Atmosphäre, in der sich die ganze Familie richtig wohlfühlt.

Diese Ausstattung darf nicht fehlen

Bevor es an das kreative Einrichten geht, sollten sich Eltern allerdings erst einmal überlegen, welche Möbel und Accessoires sie fürs Babyzimmer überhaupt brauchen. Um nichts zu vergessen, empfiehlt es sich, eine Liste zu machen.

  •  Wiege oder Stubenwagen
  •  Gitterbett, am besten mit höhenverstellbarer Liegefläche
  •  Babymatratze aus Latex oder Schaumstoff
  •  Bettnestchen als Polster (schützt vor Verletzungen an den Gitterstäben)
  •  Wickelkommode mit verschiedenen Schubfächern für Windeln, Puder und weiteres Zubehör fürs Wickeln
  •  Gepolsterte, waschbare Wickelauflage
  •  Heizstrahler
  •  Kommode oder Kleiderschrank für Babykleidung
  •  Regale für Spielzeug und Bücher
  •  Sessel oder Schaukelstuhl zum Stillen oder Fläschchengeben
  •  Kisten und Körbe zum Verstauen von Kleinkram

Am bequemsten kaufen Eltern die Babyausstattung bei spezialisierten Online-Shops. Diese bieten vom Bettchen über die Wickelkommode bis hin zur Babykleidung alles, was das Baby braucht. Wer Wert auf fantasievolle Designs und hochwertige, schadstofffreie Materialien legt, bestellt zum Beispiel bei vertbaudet.

Das Zimmer für einen Jungen muss nicht unbedingt Blau sein, ebenso wenig wie das für ein Mädchen Rosa sein muss. Wichtiger ist, dass die Wandfarbe eine angenehme Atmosphäre verbreitet. (#01)

Das Zimmer für einen Jungen muss nicht unbedingt Blau sein, ebenso wenig wie das für ein Mädchen Rosa sein muss. Wichtiger ist, dass die Wandfarbe eine angenehme Atmosphäre verbreitet. (#01)

Die richtige Farbe fürs Baby

Das Zimmer für einen Jungen muss nicht unbedingt Blau sein, ebenso wenig wie das für ein Mädchen Rosa sein muss. Wichtiger ist, dass die Wandfarbe eine angenehme Atmosphäre verbreitet. Daher eignen sich Pastellfarben wie Apricot, Flieder, Lindgrün oder Taubenblau sehr gut. Des Weiteren kann auch die Farbbedeutung als Entscheidungshilfe dienen.
Blau: Die Farbe besitzt eine beruhigende und entspannende Wirkung, baut Stress und Hektik ab. Blau wird mit Weite und Wasser sowie mit Unendlichkeit assoziiert. Zudem ist sie die Lieblingsfarbe von vielen Männern und Frauen.
Grün: Sie wird mit der Natur verbunden und sorgt für Frische in einem Raum. Darüber hinaus wirken grüne Farben beruhigend, ohne müde zu machen, und harmonisierend. Grün soll zudem Hilfsbereitschaft, Ausdauer und Zufriedenheit fördern.
Violett: Diese Farbnuance bringt die Seele ins Gleichgewicht und beeinflusst die Entschlusskraft positiv. Violett wirkt außerdem inspirierend und motivierend, regt die Fantasie an und schenkt Gelassenheit und Entspannung.
Gelb: Wer sich eine sonnige und positive Atmosphäre wünscht, sollte sich für diese Farbe entscheiden. Denn Gelb wirkt stimmungsaufhellend und fröhlich, belebend und wärmend. Des Weiteren fördert die Farbe die Konzentration, den Lerneifer und das Gedächtnis.
Rosa: Laut Experten eignet sich dieser Farbton am besten für Schlafräume. Dies liegt sicherlich daran, dass Rosa besänftigend wirkt und eine harmonische Stimmung erzeugt.
Da mit bunten Kindermöbeln, Spielteppichen und zahlreichen Spielsachen schon genug Farbe ins Babyzimmer kommt, ist es ratsam, die Wandgestaltung so ruhig wie möglich zu halten. Um in einen pastellfarbenen Raum dennoch Lebendigkeit zu bringen, kann an einer Wand ein besonderer Akzent gesetzt werden.

Dies ist mit einem Wandtattoo oder großem Bild wie beispielsweise einem Foto vom Babyshooting oder einem Familienbild möglich. Wer selbst gut malen oder zeichnen kann, kann seinem Kind auch ein individuelles Gemälde ins Zimmer zaubern. Beliebt sind unter anderem Figuren aus bekannten Kinderfilmen oder –serien.

Inspirierende Beispiele:

  • Ein blühender Baum hinter dem Bettchen, an dessen Ästen Bilderrahmen „aufgehängt“ werden können.
  • Ein bunter Dschungel mit exotischen Pflanzen und Tieren umrahmt die Wickelkommode.
  • Eine Wiese aus Pusteblumen an der Wand, vor welcher der Stillsessel steht.
  • Wolken, Sterne und Engel an der Decke über dem Babybett.
  • Ein Schwarm aus bunten Schmetterlingen rund um die Zimmertür.

Eine schöne Idee, die überdies die Sinne des Babys fördert, ist, die Decke mit Monden und Sternen zu verzieren. Bestehen diese aus fluoreszierendem Material, stellen sie im Dunkeln eine zauberhafte Beleuchtung dar, die beim Einschlafen nicht stört.

Rosa: Laut Experten eignet sich dieser Farbton am besten für Schlafräume.

Rosa: Laut Experten eignet sich dieser Farbton am besten für Schlafräume. (#04)

Die solide Basis

Farbenfroh und kindgerecht darf grundsätzlich auch der Bodenbelag im Kinderzimmer sein. Allerdings ist eine neutrale Farbe empfehlenswerter, damit die Atmosphäre nicht zu bunt und unruhig wird. Braun, Beige und weitere Naturtöne sind ideal, um Harmonie und Gemütlichkeit zu verbreiten. Darüber hinaus sollte der Bodenbelag so beschaffen sein, dass er Lärm und Staub schluckt. Dies ist beispielsweise durch Teppichboden möglich.

Eine Alternative ist Korkparkett, das zudem eine sehr angenehme Raumatmosphäre erzeugt. Das Material wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen, weshalb kein Baum für seine Gewinnung gefällt werden muss. Dies stellt eine umweltfreundliche Variante zu Holzböden dar. Außerdem sind für die Weiterverarbeitung keine Chemikalien notwendig, welche die Gesundheit von Babys und Kleinkindern beeinträchtigen können.

Soll es ein farbenfroher Bodenbelag fürs Kinderzimmer sein, empfiehlt sich ein Kautschukboden. Dieser punktet nicht nur damit, dass er in vielen Farben und Designs erhältlich ist, sondern auch mit seiner Robustheit und Unempfindlichkeit. Eine wichtige Eigenschaft ist zudem, dass Kautschuk frei von Giftstoffen ist. Positiv sind auch seine hohe Elastizität und stoßdämpfende Wirkung.

Farbenfroh und kindgerecht darf grundsätzlich auch der Bodenbelag im Kinderzimmer sein.(#02)

Farbenfroh und kindgerecht darf grundsätzlich auch der Bodenbelag im Kinderzimmer sein.(#02)

Wichtige Kriterien für den Bodenbelag:

  1.  Weiches Material
  2.  Warme Haptik
  3.  Schadstofffreiheit
  4.  Einfach und hygienisch zu reinigen

DIY-Ideen fürs Babyzimmer

Um dem Raum eine individuelle Note zu verleihen, können kreative und handwerklich begabte Eltern für ihr Baby auch das ein oder andere Möbelstück selbst bauen.

Astregal für Spielzeug

Aus einer übriggebliebenen Latte oder einem Ast aus dem Wald entsteht mit wenig Aufwand ein Regal, auf dem beispielsweise Kuscheltiere aufgeräumt werden können. Dies ist nicht nur praktisch, sondern sieht auch süß aus, weil Teddy, Puppe und Co. auf dem Astregal wie auf einer Schaukel sitzen.

  • Ast oder Holzlatte auf die passende Länge kürzen.
  • An beiden Enden mit einem Holzbohrer durchbohren.
  • Eine feste Schnur oder ein Seil hindurchziehen und in das Ende einen Knoten machen
  • Es können mehrere Regale neben- und hintereinander aufgehängt werden. Sie eignen sich nicht nur für Spielzeug, sondern auch zum Aufhängen von Kleidung.

Stauraum für die Wickelkommode

Alte Fensterläden können praktischen Stauraum links und rechts der Wickelkommode schaffen. Zudem sind sie ein außergewöhnlicher Blickfang, der gemütlichen Vintage-Charme im Babyzimmer verbreitet. Mit Hilfe von Haken können an den Lamellen der Fensterläden Körbchen oder Täschchen und Bügel aufgehängt werden.

  • Abhängig vom Zustand der Fensterläden müssen diese zunächst gesäubert und eventuell von altem Lack oder alter Holzlasur befreit werden. Am besten funktioniert dies mit einem Spachtel oder einer Bürste. Anschließend werden alle Flächen inklusive der Lamellen abgeschliffen.
  • Die Fensterläden können danach mit einer Lasur oder einem Lack neu gestrichen werden. Hübsch sehen natürlich Blau oder Rosa aus. Empfehlenswert ist es, eine andere Farbe als die Wandfarbe zu nehmen, damit die Fensterläden gut zur Geltung kommen.
  • Zuletzt müssen die Fensterläden nur noch in passender Höhe links und rechts neben die Wickelkommode gehängt werden.
Mit ein wenig Fantasie und handwerklichem Geschick entsteht aus Möbeln, die schon etwas älter oder nicht mehr ganz so hübsch sind, ein Highlight fürs Babyzimmer.(#03)

Mit ein wenig Fantasie und handwerklichem Geschick entsteht aus Möbeln, die schon etwas älter oder nicht mehr ganz so hübsch sind, ein Highlight fürs Babyzimmer.(#03)

Verspielte Kommode

Es muss nicht immer etwas Neues gekauft werden. Mit ein wenig Fantasie und handwerklichem Geschick entsteht aus Möbeln, die schon etwas älter oder nicht mehr ganz so hübsch sind, ein Highlight fürs Babyzimmer.

Eine Idee für eine Kommode:

  • Aus Sperrholz, Leimholz oder anderen dünneren Holzplatten werden Türen gefertigt, die gute 30 cm höher als das Möbelstück sind. Beide sollten jeweils so breit sein, dass sie die Breite der Kommode genau abdecken.
  • Mit einem Bleistift werden am oberen Ende der Türen Tierköpfe aufgezeichnet (z.B. Giraffe, Nashorn, Hund, Katze, etc.)
  • Entlang der Linien werden die Tierköpfe mit einer Stichsäge ausgeschnitten und die Kanten anschließend mit einem Schleifpapier glatt geschliffen.
  • Wer besonders kreativ ist, kann zudem auch Tierflecken oder Verzierungen (z.B. Halsband, Schleife, Blumen, usw.) aufmalen und so für Gucklöcher in der Tür sorgen.
  • Um die Türen an der Kommode zu befestigen, müssen oben und unten Scharniere montiert werden. Diese sorgen dafür, dass sie sich nachher bequem öffnen und schließen lassen. Dazu werden an passender Stelle Löcher im Inneren der Kommodenseitenteile und auf der Türrückseite gebohrt.
  • Im letzten Schritt müssen die Scharniere nur noch befestigt und die Türen an der Kommode montiert werden.
  • Wer möchte, kann die Tier-Türen noch mit einer schadstofffreien Holzlasur bemalen.

Bildnachweis:©Fotolia-Titelbild:Africa Studio-#01:arsdigital-#02:mmphotographie.de-03: Africa Studio-#04:Mihalis A.

Über den Autor

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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