Makler beauftragen oder bei Wohnungssuche Mietbetrug mit unserer Checkliste erkennen! Darauf sollten Sie achten

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Die Wohnungssuche kann sich unvorstellbar schwierig gestalten. Nicht selten sitzen Interessenten dann noch einem Fake auf und werden sich erst später darüber klar, wie schnell man einem Mietbetrüger aufsitzen kann. Daher: Bei der Wohnungssuche besser einen Makler beauftragen!

Makler beauftragen: Dank Checkliste zur Wohnungssuche mit dem Plus an Sicherheit

Eine Wohnung zu finden, das kann doch nicht so schwierig sein! So denken viele Immobilieninteressenten und sitzen am Ende nicht selten einem Mietbetrug auf. Mit einem Immobilienmakler wäre das nicht passiert! Zumindest nicht, wenn dieser vorher einer eingehenden Prüfung unterzogen wird.

Die folgende Checkliste kann dabei helfen, einen Fake zu erkennen und sich vor Mietbetrug zu schützen:

  • Makler überprüfen

    Der Makler sollte seine Referenzen vorzeigen können. Er sollte einen Namen in der Branche haben und wenigstens im Branchenverband organisiert sein. Außerdem sollte er nicht der „Hansdampf in allen Gassen“ sein, sondern sich auf eine Region spezialisiert haben. Niemand kann in allem der Beste sein!

    Der Makler sollte seine Referenzen vorzeigen können. Er sollte einen Namen in der Branche haben und wenigstens im Branchenverband organisiert sein. ( Foto: Shutterstock-fizkes)

    Der Makler sollte seine Referenzen vorzeigen können. Er sollte einen Namen in der Branche haben und wenigstens im Branchenverband organisiert sein. ( Foto: Shutterstock-fizkes)

  • Deutsche Sprache

    Ist das Angebot in gebrochenem Deutsch verfasst oder wird darum gebeten, die gesamte Kommunikation in Englisch abzuhalten, obwohl es sich angeblich um einen Makler in Deutschland handelt, ist Vorsicht geboten. Meist handelt es sich um Betrüger, die im Ausland sitzen und die Kommunikation absichtlich erschweren wollen.

  • Abwesenheit des Vermieters

    Bei einem Besichtigungstermin ist der Vermieter nicht anwesend und lässt sich durch jemanden „kurzfristig“ vertreten? Dieser Jemand ist natürlich nicht aussagefähig und verweist auf den Vermieter, der aber wiederum auch telefonisch nicht erreichbar ist.

    Bei einem Besichtigungstermin ist der Vermieter nicht anwesend und lässt sich durch jemanden „kurzfristig“ vertreten?  ( Foto: Shutterstock-fizkes)

    Bei einem Besichtigungstermin ist der Vermieter nicht anwesend und lässt sich durch jemanden „kurzfristig“ vertreten? ( Foto: Shutterstock-fizkes)

  • Das perfekte Angebot

    Wer Betrügern auf die Spur kommen möchte, muss sich nur ein scheinbar perfektes Angebot anschauen. Alles ist im Preis enthalten, das Haus oder die Wohnung ist gerade fertiggestellt, die Wohngegend ist ideal und alles gibt es zum Schnäppchenpreis? Vergleichbare Angebote decken den Schwindel auf.

  • Geklaute Bilder

    Die Bilder, die von der Immobilie geboten werden, sehen aus wie aus dem Katalog? Wahrscheinlich sind sie das auch! Die Bildersuche bei Google zeigt nicht selten die wahre Herkunft der Bilder und deren Urheber.

  • Seriosität über Namen

    Bei Kindern wird neuerdings versucht, mit alten deutschen Namen ein gewisses Niveau zu implizieren. Ähnlich funktioniert der Fake bei der Wohnungssuche. Dort verkauft ein Arzt, Anwalt oder Professor seine Villa im Grünen. Über die Namen und die Beschreibung wird versucht, einen seriösen Eindruck zu erwecken. Leider ist es dennoch Fake!

Wer den Verdacht hat, dass es sich um einen Betrug bei der Wohnungssuche handeln könnte, sollte unbedingt genauer hinsehen. Die oben genannte Checkliste kann nur einen ersten Anhaltspunkt geben, nach dem Angebote überprüft werden können.

Wichtig: Niemals vor Ort Geld zahlen, welches angeblich aufgrund der Notwendigkeit besonderer Eile schnell eingesammelt werden muss.

Mit der Wohnungssuche besser den Makler beauftragen ( Video)

Sicher ist es in vielen Städten eine wirklich schwierige Wohnungssuche und die Angebote erscheinen allesamt zu teuer oder sind allgemein schon sehr rar. Dennoch sollte niemand gutgläubig sein und einer fremden Person vertrauen.

Die Betrüger werden immer dreister und mieten zum Beispiel Ferienwohnungen an, die sie als eigene Immobilien ausgeben und dafür die Kaution verlangen. Die natürlich vor Ort gezahlt werden muss. Sicherer ist es, wenn Wohnungssuchende einen Makler beauftragen. Dieser wird dafür sorgen, dass nur reelle Angebote an den Interessenten unterbreitet werden.

Video: Die Tricks der Immobilienmakler | Gut zu wissen


Doch Makler haben noch weitere Pluspunkte:

  • Ortskenntnis

    Die Makler kennen ihre Stadt oder Region. Sie wissen, wie es um die Versorgungssituation aussieht und ob der Supermarkt in der gewünschten Wohngegend um die Ecke liegt. Sie finden eine Wohnung, die in der Nähe der Uni liegt, falls jemand zum Studieren in eine andere Stadt ziehen möchte.

    Sie kennen die Infrastruktur und wissen, ob es besser ist, ein eigenes Auto zu haben oder ob dieses nicht doch völlig überflüssig ist. Sie kennen auch die ruhigen Teile der Stadt, die in der Nähe von Parks liegen und dennoch bezahlbare Wohnungen in Innenstadtnähe bieten.

  • Beratung

    Der Makler kann zu jedem Aspekt der Wohnungssuche beraten. Wer wird versuchen, sowohl Verkäufer als auch Käufer bzw. Vermieter und Mieter zufriedenzustellen. Er weiß, ob der Wohnungssuchende für eine Immobilie infrage kommt oder ob dort nicht eher Ruhe gewünscht wird, was sich mit dem Tuba spielenden Wohnungssuchenden nicht vertragen würde. Der Makler kennt die richtigen Alternativen und findet das perfekte Angebot, das am Ende auch noch bezahlbar ist.

  • Marktübersicht

    Der Makler möchte zum einen den den Vermieter zufriedenstellen, wird aber auch andere Immobilien vorschlagen, falls ein Objekt für einen Suchenden nicht infrage kommt.

    Dazu kann er seine vollständige Marktübersicht nutzen, zu der auch gehört, dass Immobilienangebote hinzugezogen werden, die noch nicht auf dem freien Markt zu finden sind oder dort gar nicht erscheinen werden. Viele Immobilienbesitzer nutzen die üblichen Kanäle gar nicht und stellen ihre Objekte nicht online.

    Folglich können sie bei der Wohnungssuche nicht berücksichtigt werden. Daher: Nicht nur einen Makler beauftragen, um sich vor Mietbetrug zu schützen, sondern auch, um eine größere Immobilienauswahl zu haben!

Für die Wohnungssuche sollten rund drei bis vier Monate eingeplant werden, in Gegenden, in denen der Wohnraum knapp ist, sollten auch fünf bis sechs Monate üblich sein.  ( Foto: Shutterstock-_Monkey Business Images)

Für die Wohnungssuche sollten rund drei bis vier Monate eingeplant werden, in Gegenden, in denen der Wohnraum knapp ist, sollten auch fünf bis sechs Monate üblich sein. ( Foto: Shutterstock-_Monkey Business Images)

Häufige Fragen zur Wohnungssuche und zum Beauftragen eines Maklers ( Video)

Kann ich als Mieter einen Makler beauftragen?

Jeder kann auch als Mieter einen Makler beauftragen. Er muss diesen dann aber bei einer erfolgreichen Unterzeichnung eines Mietvertrags auch zahlen. Die Provision richtet sich nach dem Mietpreis der Wohnung oder des Hauses.

Haben Makler bessere Wohnungen?

Ja, Makler haben oft bessere Wohnungen, weil sie Angebote von Verkäufern und Vermietern bekommen, noch ehe diese auf dem freien Wohnungsmarkt zu finden sind. Andere Angebote kommen gar nicht auf den freien Markt und werden nur an Makler gereicht.

Was kann ich tun, um eine Wohnung zu bekommen?

Die Wohnungssuche sollte vielseitig gestaltet werden und vor allem muss der Interessent selbst aktiv werden. Das ist vor allem durch das Annoncieren und die Beauftragung eines Maklers möglich. Bei der Wohnungssuche sollten auch Handwerker aus der Region befragt werden, sie wissen oftmals rasch über Mietobjekte Bescheid. Später sollte beim Besichtigungstermin ein guter Eindruck hinterlassen werden.

Wann sollte man anfangen, eine Wohnung zu suchen?

Für die Wohnungssuche sollten rund drei bis vier Monate eingeplant werden, in Gegenden, in denen der Wohnraum knapp ist, sollten auch fünf bis sechs Monate üblich sein. Wer spezielle Wünsche hat und keine Kompromisse machen möchte, sollte sich an einen Makler wenden und dies mindestens ein halbes Jahr vor dem geplanten Umzug.

Video: Sind Mieten zu teuer? Zehn Fragen an einen Makler | Galileo | ProSieben

Wer hat die besten Chancen auf eine Wohnung?

Die besten Chancen hat immer der Interessent, der die Wünsche des Vermieters erfüllen kann. Dieser möchte in der Regel Ruhe in seinem Haus haben, daher sollten Interessenten nett und verträglich wirken. Außerdem sollten sie gut vorbereitet sein und zur Besichtigung die nötigen Papiere mitbringen.

Kann man mehrere Makler gleichzeitig beauftragen?

Jeder kann gleichzeitig mehrere Makler beauftragen, wenn oder oder sie auf Wohnungssuche ist. Wer hingegen eine Wohnung oder ein Haus veräußern oder vermieten möchte, sollte nur auf einen Makler setzen. Der Grund ist die mögliche Verunsicherung von Interessenten, wenn diese das angebotene Objekt von mehreren Maklern inseriert finden und hier rasch Betrug vermuten.

Wie läuft das, wenn man einen Makler beauftragt?

Der Makler wird beauftragt und es wird ein Maklervertrag unterzeichnet. Danach wird der Makler aktiv. Bei Abschluss eines Mietvertrags wird die Provision fällig, die von demjenigen zu zahlen ist, der den Makler beauftragt hat. Wer ein Haus veräußert, bekommt meist vorab eine Wertermittlung für das Objekt, erst danach wird der Maklervertrag unterschrieben.

Kann der Makler den Käufer bestimmen?

Nein, der Makler kann den Käufer nicht bestimmen. Er wird aber den Verkäufer beraten und seine Vorschläge äußern. Die letztendliche Entscheidung liegt jedoch immer beim Eigentümer der Immobilie, auch wenn damit ein geringerer Kaufpreis erzielt wird.

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Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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