Gartenhaus isolieren: 5 Tipps zur Dämmung

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Das Gartenhaus ist heute mehr als nur ein einfacher Geräteschuppen. Es wird an verregneten Sommertagen als auch im Winter als gemütlicher Aufenthaltsort genutzt. Besonders an solch kalten Tagen ist es wichtig, dass das Haus richtig gedämmt ist, was jedoch auch bei freistehenden Gartenhäusern von Vorteil ist.

Isolieren des Gartenhauses: So funktioniert’s

Ob nun als lauschiger Rückzugsort inmitten der Natur des eigenen Gartens oder als Aufbewahrungsort für teils wertvolle Gartengeräte – eine entsprechende Dämmung kann sich lohnen. Denn zu hohe Luftfeuchtigkeit und zu niedrige Temperaturen im Gartenhaus können auch den Gartengeräten zu schaffen machen. Möchten Sie das Gartenhaus heizen, sollten Sie ohnehin nicht auf die Dämmung verzichten.

Life-Hack: Gestaltung im Gartenhaus

Da Gartenhäuser immer häufiger zum Rückzugsort werden, ist es auch hier wichtig eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Dazu gehört zu aller erst natürlich das Raumklima. Anschließend ist aber auch die richtige Einrichtung gefragt. Um es sich richtig gemütlich machen zu können, braucht es auch eine schöne Dekoration im Gartenhaus. Am besten eignen sich hier Familien- oder Urlaubsfotos. Hierzu haben wir zwei clevere Life-Hacks.

Hack #1: Bilderkrallen

Eine einfache Lösung zur Bilderaufhängung auch im Gartenhaus ist die Bilderkralle:

Hack #2: Magnetkrallen

Die Magnetkrallen lassen ebenfalls kleine Fotopinnwände entstehen:

Gartenhaus-Tipp #1: Wie dämmen Sie das Gartenhaus?

Um das Gartenhaus zu dämmen, hat sich das Mehrschichtdämmsystem bewährt. Dabei dämmen Sie von außen statt von innen.

Typische Merkmale des Mehrschichtdämmsystems sind

  • Sie bestehen aus mehreren Schichten, um effektiv Nässe und Kälte von den Innenräumen fernzuhalten.
  • Auch ein Wasserstau mitsamt der damit einhergehenden Schimmelgefahr wird so vermieden.
  • Die Ummantelung umläuft das Gartenhaus komplett und kann zum Beispiel aus Mineralwolle bestehen.
  • Diese wird wiederum von einer Ummantelung aus Holz oder Rigips bedeckt.

Gartenhaus-Tipp #2: Welches Dämmmaterial eignet sich für das Gartenhaus?

Um das Gartenhaus effektiv zu dämmen, sollten Sie auf das richtige Dämmmaterial setzen. Allerdings gibt es hierauf keine pauschale Antwort, da diese abhängig von den eigenen Anforderungen und Bedürfnissen ist. Dennoch haben sich vor allem Hartschaumplatten bewährt. Sie bestehen in der Regel aus Jackodur oder Styrodur und gelten als druckfest. Zudem sind sie Feuchtigkeit gegenüber unempfindlich und lassen sich selbst vom Laien recht einfach und schnell verarbeiten.

Alternativ zu den Hartschaumplatten kommen auch natürliche Dämmstoffe in Frage. Sie sind vor allem für Gartenhäuser aus ökologischem Holz geeignet. Mögliche Dämmmaterialien, die Sie für ein solches Gartenhaus verwenden können, sind:

Infografik: Mögliche Dämmmaterialien, die Sie für ein solches Gartenhaus

Infografik: Mögliche Dämmmaterialien, die Sie für ein solches Gartenhaus

Sie alle belasten die Umwelt nicht und sorgen für ein reines Gewissen gegenüber der Natur. Darüber hinaus sind sie feuerfest und sorgen für eine hervorragende Luftzirkulation. Feuchtigkeit und Schimmelbildung haben daher keine Chance. Allerdings ist die Anbringung aufwändiger, da eine komplette Holzverschalung, fachgerecht ausgeführt, nötig ist.

Gartenhaus-Tipp #3: Vorsicht bei Kältebrücken

Ebenfalls müssen Sie bei Kältebrücken Obacht geben, die sich durch unsachgemäße Anbringung der Dämmung sehr schnell zeigen. Kleinste Ritzen und/oder Löcher in der Holzverschalung können zu solchen Kältebrücken führen. Auch beim Anbringen und Verbinden der verwendeten Dämmstoffe sollten Sie stets äußerst sorgfältig vorgehen und mit Dichtstoffen arbeiten, um keine Kältebrücken entstehen zu lassen. Durch Silikon lassen sich z.B. Fugen optimal abdichten und bei Fenstern und Türen sollten Sie am besten mit einem Dichtungsklebeband arbeiten und eine Doppelverglasung von Profis luftdicht einsetzen lassen.

Gartenhaus-Tipp #4: Boden isolieren im Gartenhaus

Wichtig für das Gartenhaus, das richtig gedämmt werden soll, ist außerdem die Bodenisolierung. Die Isolierung des Bodens ist so entscheidend, da Kälte von unten eindringt und sogar zu ernsten Bauschäden führen kann. Die Zwischenräume zwischen den Fundamentplatten sollten Sie daher auf jeden Fall mit einem Dämmmaterial versehen.

Gartenhaus-Tipp #5: Auch das Dach will gedämmt sein

Ebenso sollten Sie auch das Dach beim Dämmen des Gartenhauses nicht vergessen. Flachdächer, die meist begrünt werden, sind anders zu dämmen als Steildächer. Auch können Sie zwischen der Aufsparren- und der Zwischensparren-Dämmung wählen. Welche sich für Ihr Gartenhaus am besten eignet und wie Sie bei der Dämmung des Daches vorgehen sollten, welche Dämmmaterialien in Frage kommen und viele weitere Informationen können Sie im Gartenhausmagazin auf gartenhaus-gmbh.de nachlesen. Dort erhalten Sie auch weitreichende Antworten auf die Fragen, wann das Gartenhaus gedämmt werden sollte und ob dies auch nachträglich noch möglich ist.


Bildquelle: © Gartenhaus GmbH

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Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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